Kreisklasse B4 Karlsruhe • Sonntag, 04.10.26
Blicke richten sich nach Ittersbach

ATSV
Mutschelbach 2

FV 1910
Malsch 2
Der letzte Besuch eines »Storchen-Auflaufs« am »Fröschlesberg« ging nicht an den »Adebar«. Wir schrieben das Jahr 2014 und damals befanden sich die »Schmierbrenner« in einer Aufbruchsphase, die der Malscher mit einem 12:0 zu spüren bekam. Ein Jahr zuvor hieß es 8:1, dem ein 6:2 und ein 6:0 zuvorkamen. »Waldensien« … kein Erholungsort für den schwarzgelben Flieger. Das könnte sich mit dem kommenden Spiel ändern, denn was die »Mälscher« aktuell anbieten, ist geil bis gierig. Der Zweite (12) gewann die letzten drei Spiele (6:2) und konnte den Letztjahreswert vervierfachen (3). Welch eine Entwicklung. Mutschelbach 2 kommt auf magere 14 Torbeteiligungen (ø 3,5) und verlor den letzten Zwist gegen Ettlingen 2 mit 1:4. Zuhause sind die Blauroten seit sieben Spielen ohne Pleite (6:1:0, 20:5). Brechen am kommenden Sonntag alte Regeln?

FC
Busenbach 2

SV
Bad Herrenalb
Nach einer weiteren Niederlage der Busenbacher Reserven scheint Land in Sicht zu sein. Der Vorletzte erwartet nach der Pleite gegen den Ersten den Letzten. Vier Spiele ohne Sieg (0:1:3, 9:12) sollen mit der Ankunft des SV Bad Herrenalb beendet werden. In der vergangenen Saison standen die »Griewe« mit 9 Duppen auf dem 2.Tabellenplatz nach einem 5:0 über den SV Bad Herrenalb (Altinger 2, Effenberger, Hofmann 2, Triebskorn). Der dritte Sieg der Siebentäler über den FC Busenbach 2 (8:5:2, 39:18) würde uns doch sehr wundern. Derzeit sehen wir den SV Bad Herrenalb fast »außer Konkurrenz«. Die Pleiten sind deftig; das Konto leerer als Lauterbachs Artikulation, zwölf Verwarnungen und satte 2:20 Treffer. In Herrenalb wird derzeit sogar die Hoffnung nur gegen Vorkasse ausgegeben.

SV
Langensteinbach 2

SSV 1847
Ettlingen 2
Reinkarnation eins … Ettlingen 2 knackt Mutschelbach 2 mit einem deutlichen 4:1. Zehn Spiele (0:4:6, 13:29) ohne Drilling enden im »Dohlennatz-Fieber«. Der richtige Schritt, um an den Vorjahreswert von 12 Dupfen ranzukommen. Hierzu müsste die »Kreisstadt-Fusion« beim Vierten aus Langensteinbach 2 nachlegen. Das könnte sich in der Tat als schwierig erweisen, denn die Blauschwarzen, Absteiger aus der A-Klasse und dreifacher Tabellenführer, haben keines ihrer letzten fünf Spiele verloren (3:2:0, 13:5). Die Hoffnung könnte darin liegen, dass die »Oierkuche« teilen … Ein Charakterzug, der dann doch des Öfteren vorkommt. Geteiltes Leid ist halbes Leid - geteilte Punkte sind im Aufstiegskampf eher Vollpension mit Durchfall. Bei 2 Dupfen Distanz zum Primus der B4 könnte die Großzügigkeit Risse bekommen haben. Sicherlich wird an der Wagenburg über eine Rückkehr in die A-Klasse debattiert. Der SSV 2 galt in den letzten Jahren als Angstgegner. Keines der letzten fünf Gefechte seit 2019 durfte Langensteinbach 2 gewinnen (2:4, 1:2, 2:2, 0:4, 1:1).

TSV 1909
Auerbach 2

SpG Grünwettersbach/
Stupferich 2
Nach einem überragenden Start fielen beim TSV Auerbach 2 die Lichter aus - selbst die Motten beantragten einen Vereinswechsel. Der zweifache Zweite gegen den zweifachen Ersten. Doch nach zwei Pleiten (0:5) finden wir »Bax den Kartenspieler« (12 Verwarnungen) auf dem 6.Tabellenplatz (7) wieder. Die Karten kommen, nur das Blatt ist beschissen. Werden wieder bessere Zeiten im Pneuhage-Stadion eingeläutet oder wird der aktuelle Spitzenreiter aus Kreis- und Landesliga-Reservisten die Sorgen im Mühlenweg vergrößern? Letzteres ist wahrscheinlicher, denn die »Pelzmüller« und »Kiwwelscheißer« haben einen Lauf. Die beste Sturmreihe (18) besiegte soeben den FC Busenbach 2 mit 3:2 und summiert sieben Zacken aus drei Spielen (12:5). Der Vorsprung auf die Konkurrenz ist mit einem Duppen verschwindend gering. Will man Spitzenreiter bleiben dann sind die Optionen schmal.

TSV 1905
Reichenbach 2

TSV 1911
Oberweier
Krisentreffen im Kurort zu Reichenbach. Die Nullfünfer mit den vielen Gegentreffern (19) und Sünden (Fair-Letzter 8/1/1) gegen die »Igel«-Crew, die nach einem 1:2 gegen den SV Langensteinbach 2 auf vier Niederlagen in Serie kommt (6:13). Im Jahr 23 waren die Mannen aus Oberweier letztmals zu Gast in der Stuttgarter Straße. Damals sahen die Zuschauer neun Treffer und einen Heimsieg (6:3), und beide Mannschaften waren in der A-Klasse zugange. Inzwischen müssen die Teams hüben wie drüben den Gang in die C-Klasse befürchten - der Fahrstuhl fährt abwärts, und im Maschinenraum sägt ein Maulwurf am Bremsseil. Zwölfter (3) gegen Elfter (3). Das Punktekonto der Hausherren blieb in den letzten fünf Heimspielen unbefleckt (6:24). Geht’s nach der Historie, dann liegt Oberweier leicht vorne (4:3:5, 37:31). Am kommenden Spieltag geht’s aber nach Tagesform und Personal und am Ende haben wir einen oder zwei Verlierer.

TSV 1907
Etzenrot

FV
Sulzbach
Reinkarnation 2 … Sulzbach ist aus dem B-Klassen-Dornröschenschlaf erwacht und der Prinz nennt sich »Kugelbax«. Die »Ullebächer« konnten mit 4:0 gewinnen und den ersten Saisonsieg in der B-Klasse einfahren. Jetzt ist der Weg asphaltiert; jetzt wollen die Burschen von der Alten Reute Gas geben - der TÜV hat den fliegenden Teppich ohnehin stillgelegt. Der Zehnte und Letzte mit Pluswirtschaft (+1) beim Fünften (7) und Fairsten (6/0/0). Etzenrot holte nach einem 0:2 gegen den Zweiten, FV Malsch 2, nur einen Strich aus den letzten beiden Spielen (0:1:1, 2:4). Haag traf im Jahr 25 zum 1:0-Heimsieg, als beide Teams in der C4 um Striche feilschten. Siebzehn Treffen fanden bislang statt. Sulzbach liegt überraschend vorne (6:3:8, 28:36).

VfR 1909
Ittersbach

SC
Schielberg
Reinkarnation 3 … Schielberg ist wieder da und mit ihm seine Sturmreihe, die ein 6:1 gegen Reichenbach 2 herausballerte und aus dem Remis-Prinzen (3) einen Sieger machte - der Teilungsbeauftragte hat dem Taschenrechner mit der Schaufel eine übergezogen. Sechs Spiele (0:4:2, 10:13) musste man in der Höhenluft warten, ehe mal wieder mehr Treffer als Gegentreffer bilanziert wurden. Mit 6 Tupfen finden wir Enzos Entourage auf dem 8.Tabellenplatz. Das sollte nur ein Kurzparken auf dem Weg nach oben sein. Ittersbach ist das Team der Stunde. Dem Dritten (11) fehlen nach dreizehn Rutschen ohne Pleite (7:6:0, 47:17) 2 Punkte zum Ersten. Herrenalb konnte man mit 6:0 abschießen - da bekam die Kurverwaltung sechs Zäpfchen ohne Beipackzettel geliefert. Das Team stellt sowohl die beste Defensive (5) als auch die beste Offensive (18). Hatte der »Kuckuck« im letzten Semester 7 Zacken, so sind es im gegenwärtigen Fenster 11 Kegel. Keines der letzten sechs Spiele konnte der VfR allerdings gegen den SCS gewinnen (2:4, 1:2, 2:3, 1:1, 0:3, 1:3). Das hört sich nach einer mentalen Angst vor dem »Stahltreppler« an.