Verbandsliga Baden • Samstag, 10.10.26

TSG 62/09
Weinheim

SpVgg
Durlach-Aue
»Triple-Koch« sorgte am letzten Wochenende für den ersten Saisonsieg der Violetten im Heimspiel gegen den VfR Gommersdorf. Die SpVgg meldete Funken; das Feuer sprang darauf an. Der überraschende Drilling ist aber nur dann was wert, wenn man nun am kommenden Spieltag das neue Schlusslicht Weinheim Schlusslicht sein lässt. Für die »Rahmdieb« gilt - sechs Pleiten in Serie (2:21) sind futsch. Weiterhin hat der amtierende Landesliga-Meister die schwächste Offensive (5), die jetzt bei der löchrigsten Abwehr (26) vorspielt - der schlecht gefütterte Specht trifft auf einen morschen Dachstuhl. Die TSG Weinheim (15.,1) ist, wie erwähnt, neuer Laternen-Träger. Schuld sind natürlich die 0:1-Niederlage gegen Walldorf 2 und der kommende Gegner, der seinen ersten Saisonsieg feierte und damit dem »Woinemer« voraus ist. Die »Krauthaawlschissa« warten bereits neun Spiele auf einen Sieg (0:1:8, 12:31). Als Letzter der Fairness-Tabelle (22/3/1) steht man nicht gerade mit den Engelchen in Kontakt. Im August 21 endete das letzte Gastspiel der Violetten mit einem 5:0-Heimsieg der Weinheimer; ein Jahr zuvor 4:0. Von vierzehn Begegnungen gingen nur zwei an Aue (9:3:2, 37:9).

FV Fortuna
Heddesheim

FC Astoria
Walldorf 2
Walldorf 2 mühte sich am letzten Wochenende zu einem transparenten 1:0 gegen den Letzten aus Weinheim. Wenig Zauber; viel Gezeter und ein Treiber, der kurz vor Ende eine astorianische Serie von drei aufeinanderfolgenden Pleiten beendete (2:10) - der Kaninchenhut blieb leer, dafür biss der Zauberer den Assistenten. Jetzt hat der Siebte ein anderes Kaliber auf dem Plan. Heddesheim; der neue Spitzenreiter (14), wartet auf den Anführer des 4.Spieltages. »Alte Kamellen« reisen an - die Tabellenführung ist mittlerweile so frisch wie der Bauplan von Stuttgart 21. Fortuna empfängt mit der besten Offensive (20); zehn Spielen ohne Panne (7:3:0, 27:7) und einem 4:1 gegen Mosbach im Nacken, den FCA. In der vergangenen Saison verhielt man sich einfach und heimeffizient. Beide gewannen ihren heimischen Einsatz mit 2:1 - Gastfreundschaft endete jeweils dort, wo die Punkte anfingen. Der vierzehnte Vergleich (4:2:7, 21:28) mit einer klaren Tendenz, die der Historie widerspricht.

FC
Zuzenhausen

VfR
Mannheim 2
Keine Bank benahm sich bisher dermaßen daneben wie die VfR-Offiziellen mit vier Verwarnungen. Dabei haben die Blauroten einen solchen Aufstand kaum nötig. Der Neuling steht auf einem sehr guten 2.Tabellenplatz (16); einen Duppen hinter dem Ersten. Soeben haben die Neulinge dem 1.FC Bruchsal eine weitere Niederlage verpasst (1:0). Neun Striche aus 270 Minuten (7:3) - woher kommt diese Kraft der »Ersatz-Quadrate«? Dem steht Zuzenhausen in nichts nach. Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart gingen die »Briggehossler« ab wie Schmidts Katze. Nach dem 2:0 über die »Buwe« aus Mannheim stehen die »Zuzzies« mit 14 Strichen auf dem 5.Tabellenplatz - drei Zähler hinter dem Ersten nach fünf Rutschen ohne Niederlage (4:1:0, 13:2). Sechs Punkte waren es im letzten Jahr … Um zwei Duelle zwischen den kommenden Kontrahenten zu finden, müssen wir die Landesliga Rhein-Neckar 2004/05 in Betracht ziehen. Damals gewannen beide Teams jeweils ihr Heimspiel (2:1, 2:3).

VfB
Eppingen

SG
HD-Kirchheim
Die Kirchheimer stehen nach dem 1:5 gegen den SV Spielberg auf dem 11.Tabellenplatz (9) - ein Punkt weniger im Vergleich zum letzten Jahr; nach einem Duppen aus 180 Spielminuten (3:7). Eppingen gehört im anstehenden Geplänkel die Favoritenrolle. Der Vierte gewann 3:0 gegen »ZiePe« und feierte den zweiten Sieg in Folge (4:0). Hinten dicht wie der Juhnke (5); sind die »Mischdkrabben« weniger unterhaltsam (18 Torbeteiligungen, ø 2,57), aber erfolgreich. Wie im vergangenen Jahr kommen die Rotschwarzen auf 14 Punkte nach sieben Spielen. Die letzte Saison brachte dem Hausherrn nur einen Zähler (2:2, 0:2). Die VfB-Jungs sind vor dem 23.Treffen aber leicht vorne - der vierzehnte Drilling ruft (13:5:4, 44:28).

SV 1920
Spielberg

TS 1993
Mosbach
Der rotschwarze Launebär vom Talberg zeigte sich am letzten Wochenende mal wieder von seiner guten Seite. Mit einem 5:1 verklopfte man Kirchheim auf dem eigenen Sofa und beendete eine Negativspirale - die Gäste durften noch die Krümel zwischen den Polstern behalten. Es reichte, um den zweistelligen Tabellenbereich zu verlassen (9.,10). Gegen den Novizen aus Mosbach sollte am kommenden Spieltag ein Dreier in Karlsbad bleiben. »Zehn Punkte?« In der vergangenen Saison wurden 9 Punkte nach dem siebten Einsatz summiert - ein Punkt mehr, da muss der Champagner noch durch den SodaStream. Neun Punkte - das ist die momentane Ausbeute des Neulings aus dem Odenwald, der mit dem 12.Tabellenplatz auf einem Wunschposten steht. Gegen den neuen Spitzenreiter aus Heddesheim mussten die »Kiwwelscheisser« mit 1:4 die Platte räumen. Chancenlos war TS in den bisherigen vier Treffen mit dem SVS … Keine Punkte für Rotweiß (17:5).