
Karlsruher
SC 3

FV 1910
Malsch
Aufstellung: K. Sammüller, E. Karadag, G. Göring, R. Surawicz, P. Laubenstein, N. Balzer, M. Balzer, J. Betz, L. Sehrig, F-L. Weber, R. Kastner
Bank: E. Cinar, S. Stakenborg, F. Gräßer, T. Kustos, K. Uzar
Tore: 1:0 / 7. Min / G. Di Paola
1:1 / 15. Min / R. Kastner
2:1 / 44. Min / L. Dienst
Nach der Punktetrennung gegen Kleinsteinbach zum Saisonauftakt ging es für den FVM, begleitet von einigen mitgereisten Anhängern, zum Premierengastspiel im „Wildpark“ bei den KSC-Amateuren. Nach ausgeglichenem Beginn geriet man durch einen eigenen Freistoß in der Abwehrreihe und einem Querpass in die Füße des Stürmers G. Di Paola, welcher nur noch K. Sammüller umkurven musste, unnötig in Rückstand. Scheinbar unbeeindruckt davon suchte man gleich wieder den Weg nach vorne und kam nach einem einfachen Doppelpass durch J. Betz und R. Kastner, der den Ball aus 16 Metern im Tor versenkte, nach einer Viertelstunde zum Ausgleich. Nun übernahmen die Hausherren die Initiative, hauptsächlich in Form von viel Ballbesitz und auch einigen Abschlussmöglichkeiten, welche oftmals ungefährlich blieben. Der FVM kam in dieser Phase vor allem durch Konter und Eckbälle in Tornähe, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Insgesamt waren die Abstände zwischen den Linien oft zu groß, sodass die Karlsruher teilweise munter kombinieren konnten. In der 44. Minute dann ein erneuter Durchbruch der Karlsruher über die rechte Seite auf ihren Kapitän L. Dienst, der mit einem Abschluss ins kurze Eck zur 2:1 Pausenführung stellte.
Nach dem Seitenwechsel nahmen die Karlsruher ein wenig den Zug raus und der FVM intensivierte seine Offensivbemühungen. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Angetrieben durch die Balzer-Brüder und J. Betz im Zentrum, welchen sich nun deutlich mehr Räume boten, kamen die Malscher immer wieder in Richtung Karlsruher Tor. Gefährlich wurde es allerdings nur durch ein (vermeintliches) Abseitstor sowie einen Fernschuss von R. Kastner, den der Torhüter T. Stengl stark aus dem Winkel kratzte. Den KSC-Amateuren boten sich durch die aufgerückten Malscher ebenfalls immer mal wieder weniger zwingende Gelegenheiten, welche durch K. Sammüller allesamt vereitelt wurden. Die letzte nennenswerte Aktion war ein Pfostenschuss der Karlsruher, die direkt im Anschluss mit dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichtergespanns um Lukas Buck in einem sehr fairen Kreisligaspiel ihr Ende fand.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der FVM nichts vorzuwerfen hat und auf diesen engagierten Auftritt sicherlich aufbauen kann. Ein ganz anderes Gesicht des FVM im Vergleich zur Vorbereitung, mit dem man sich zumindest einen Punktgewinn verdient hätte. Nun heißt es Mund abputzen und mit dem immer noch neuen Trainer F. Karadogan, der die Mannschaft hervorragend eingestellt hat, weiter hart zu arbeiten und zusammenzuwachsen.
FV Malsch 1910 • 24.08.26