Kreisliga Karlsruhe • Sonntag, 27.09.26

Pfinztall-Duell an der B10 • Krisengipfel im Wildpark



ATSV
Kleinsteinbach
8.Platz

TIPP
2:2
7.Spieltag
15:00 Uhr

FC Viktoria
Berghausen

11.Platz
Vor dem Derby steht Berghausen erstmals seit dem 1.September 2024 wieder im zweistelligen Tabellenbereich. Nun, 786 Tage nach dem sportlichen Minus, befindet sich der »Berghase« in einer enttäuschenden Situation. Im letzten Jahr hatten die Viktorianer 12 Zähler; nun sind es 6 Duppen und ein enttäuschender 11.Tabellenplatz nach einem 1:3 gegen Leopoldshafen. Eigentlich sahen wir die »Hellmänner« unter den Aufstiegskandidaten. Momentan ist der Fahrstuhl bestellt, nur über die Richtung herrscht offenbar Uneinigkeit. Kleinsteinbach (8.,7) liegt im Soll trotz einer 1:3-Pleite gegen den ASC Grünwettersbach. Fünf Torbeteiligungen pro Spiel (ø 5,0) - der ATSV mit Unterhalter-Qualitäten. Das fünfte Kreisligajahr der »Rotmäntel« soll nicht das letzte sein, um weiterhin gegen Berghausen um die Nummer eins in Pfinztal zu pöhlen. Im letzten Jahr fand man keinen Sieger in den beiden Duellen (0:0, 2:2). Historisch liegt das Gästeteam weit vorne (5:2:11, 24:49). Wird der FCB mit einem Sieg an der B10 die Führungsrolle in der Gemeinde wieder in die Brunnenstraße zurückholen oder spielt das hochgehandelte Team ab der kommenden Woche gegen den Abstieg? Pfinztal wählt keinen Bürgermeister - aber am Sonntag wird trotzdem um den Schlüssel fürs Rathaus geprügelt.



FVgg 06
Weingarten
5.Platz

TIPP
3:2
7.Spieltag
15:00 Uhr

TSV
Schöllbronn
9.Platz
Weingarten sorgte am letzten Wochenende für eine Überraschung mit einem deutlichen 5:2 über den ATSV Mutschelbach. »Endlich«, könnte man meinen, denn zuvor blieb der Remis-Häuptling (3) viermal ohne ein Dreigestirn einzustreichen (0:3:1, 8:9). Nun sind die »Klemmbeidel« dort, wo man sich selber sieht - im Spitzen-Ensemble auf einem 5.Tabellenplatz (9) - allerdings 7 Zähler hinter dem Ersten und nur einen Zähler vor dem Wert des letzten Jahres (8) entfernt. »Weitermachen« … Jetzt kommt der TSV Schöllbronn (9.) an den Lärchenweg. Was die aktuell auszeichnet, sind Labilität und Unberechenbarkeit. Einem 1:6 gegen Berghausen folgte ein 6:0 über die Neureuter Germanen und ein überragendes Weiterkommen im Pokal über die aktuell beste Kreisliga-Mannschaft aus Kirchfeld. Beim »Moggel« weißt du derzeit erst nach dem Öffnen, ob in der Schachtel Pralinen oder ein lebender Dachs sitzt. Standortbestimmung auf Waldbrücke für den »Moggel«. Vergangene Saison brachte die Erkundung keine positive Kunde (3:1). Die kommende Geschichte soll den sechsten Drilling über die Nullsechser bringen (4:4:5, 29:25).



ASC
Grünwettersbach
10.Platz

TIPP
2:2
7.Spieltag
15:00 Uhr

FC
Busenbach
4.Platz
Mit dem 3:1 der »Kiwwelscheisser« über die Kleinsteinbacher fielen rotschwarze Steine vom Herzen. Die »Fernmelder« holten ihren zweiten Heimsieg in Serie (4:1) - folgt der dritte zugleich? Der Vierte (10) kommt zum Zehnten (6) und der ist ein anderes Kaliber, was die Gegenwart betrifft. Allerdings kennen wir den FC Busenbach auch von zwei Seiten. Mal »hui«, mal »pfui«; mal Landesliga, mal B-Klasse. Der FCB ist derzeit eine Wundertüte mit Vereinswappen - beim Aufreißen empfiehlt sich Schutzkleidung. Sieben Punkte aus drei Reisen bleiben (14:5), nachdem der Kampf um die Spitze mit einem 0:2 gegen den TV Spöck in die Hose ging. »Mund abbuzze« und weiter geht’s … der Vierte will den Tannweg mit einem Drilling erobern. Obwohl beide Equipen im Gegensatz zur letzten Saison ein Minus verzeichnen, kann man zufrieden sein. Busenbach stand vor zwölf Monaten mit 15 Duppen an der Spitze (-5); Grünwettersbach war mit 11 Strichen Fünfter (-5). Wer hält seine Serie über den Sonntag hinaus? Nur so viel sei zu sagen … im letzten Jahr konnte der »Phönix« gleich zweimal der »Wurst« ihre zwei Enden erklären. Hier gewann man 4:0; auf der Albhöhe »nur« 4:1. »Angstgegner ASC?«



TV 1896
Spöck
1.Platz

TIPP
2:1
7.Spieltag
15:00 Uhr

FSSV
Karlsruhe
3.Platz
Mit dem 2:0 über den FC Busenbach bleiben die Spöcker Tabellenführer (16) und zugleich zehn Spiele ohne Niederlage (9:1:0, 36:14). Die beste Offensive (21) freut sich nun auf einen besonderen Gast, denn der FSSV ist die Karlsruher Sensation. Ein Team, das aus zumeist »Zugelaufenen« besteht, ohne die Erschließung einer Ölquelle, lässt die Konkurrenten blass aussehen. Der Aufsteiger ist mittlerweile sechzehn Spiele ungeschlagen (14:2:0, 54:16) und liegt nach einem 1:0 über den FV Malsch auf dem 3.Tabellenplatz (13.). Wer hier noch von Anfangseuphorie spricht, hält wahrscheinlich auch einen Vulkanausbruch für eine warme Mahlzeit. Der Tabellenführer des 2.Spieltags in einer bombastischen Form vor dem Topspiel gegen den »Esel«. Ob man auch die abgezockten »Turner« um den Finger wickeln kann? Ich zweifle dran, muss aber eingestehen, dass ich einen Propheten, der dieses Team nach dem sechsten Spieltag auf dem 3.Tabellenplatz sah, ausgelacht hätte. »Hut ab!« Jetzt kommt’s zum Premiere-Duell zwischen Gelbrot und Gelbblau. Keine Altlasten, keine Rechnungen, kein Archiv - am Sonntag wird die erste Seite mit dreckigen Stollen unterschrieben.



FV 1910
Malsch
15.Platz

TIPP
1:3
7.Spieltag
15:00 Uhr

FV Fortuna
Kirchfeld
2.Platz
Malsch in der Megakrise nach einer erneuten Pleite gegen den FSSV Karlsruhe (0:1). Sechs Spiele ohne Sieg (0:1:5, 4:17) - der »Storch« mit einem Abonnement beim Auto-Böhler. Der letzte Tabellenplatz … Der ehemalige Landesligist in der A-Klasse? In der Tat hat es das schon gegeben und liegt vierzehn Jahre zurück (11/12). Will der »Mälscher« den Sturzflug abwenden, dann sollte der kommende Heim-Kick mit einem Sieg enden. Doch es kommt der Topfavorit auf die Rückkehr in die Landesliga an den Federbach und der konnte, abgesehen vom Pokal, bislang rupfen, was zu rupfen war. Fünf Spiele hintereinander (13:3) nach einem eher mäßigen 2:1 gegen den KSC 3. Die beste Defensive (3) des Zweiten (15) gegen den lausigsten Sturm (4) … Das hört sich stark nach einer Null auf der Scorer-Seite der Schwarzgelben an, obwohl die letzte Nullnummer zwischen diesen Teams vier Jahre zurückliegt (2022, 0:0); ein Jahr vor dem letzten Duell hier in der Dieter-Süss-Straße 2023 (1:1). Wir tendieren zur Zwei und glauben an den achten Sieg der »Siedler« im achtzehnten Gefecht (3:7:7, 23:37).



FC Germania
Neureut
14.Platz

TIPP
2:2
7.Spieltag
16:00 Uhr

FV 1936
Leopoldshafen

12.Platz
Mit einem 3:1 über den FC Berghausen feierte der FV Leopoldshafen am letzten Wochenende seinen 2.Saisonsieg im fünften Saisonspiel, was den Zählerstand zum letzten Jahr exakt widerspiegelt; bis auf vier Treffer, die man im letzten Semester mehr erzielte. »Drauf g’schissen«, würde ich mal sagen. Fakt ist, dass die Blauweißen (12.) mit einem Sieg im kommenden Einsatz den einstelligen Tabellenbereich erreichen könnten. Dass man einen Drilling am Schulberg erspielen will, steht außer Frage. Schließlich wollen die Blauweißen Revanche für das verlorene Pokal-Endspiel nehmen. Germania Neureut steht derzeit auf einem Abstiegsplatz und ist wohl neben dem FV Malsch die große Enttäuschung der aktuellen Causa (14.,3). Hinten offen wie kein anderer (19); im Fair-Bereich Schlusslicht (16/2/1) und mit 1:8 Treffern in den letzten 180 Minuten ohne Punkte. Die letzte Messe hier vor Ort endete unromantisch im letzten Jahr mit einem 0:0 und spiegelt die Gesamt-Geschichte wider (6:3:6, 26:32). Mehr Patt passt kaum auf einen Bierdeckel.



Karlsruher
SC 3
13.Platz

TIPP
3:2
7.Spieltag
17:00 Uhr

ATSV
Mutschelbach
6.Platz
Krisengipfel im Wildpark mit den gesamten Herrenteams des Karlsruher SC und der ATSV Mutschelbach hat sich als viertes Team einen Platz gesichert, bevor man sich mit der »Dridden« messen wird. Der Waldenser startete wie das Brotmesser, ehe es recht schnell abstumpfte. Nach dem 1:2 gegen die Germanen aus Neureut und einem 2:5 gegen Weingarten ist der überragende Auftakt hinter der A8 verschwunden (7 Punkte, 8:1). Mit 7 von möglichen 15 Dupfen steht der »Schmierbrenner« auf einem schlichten 6.Tabellenplatz, neun Striche hinter dem großen Kuchen. Der fulminante Start liegt inzwischen im Straßengraben - daneben Warnweste, Wagenheber. Der Karlsruher SC 3 unterlag zum dritten Mal in Serie (4:11) - steht aber im Halbfinale des Kreispokals. Wie aber wollen die Novizen die Sieger-Mentalität zurück auf den Kreisliga-Rasen bringen? Die Geschichte kränkelt im hinteren Mannschaftsteil, denn mit 12:18 Buden liegt die Beteiligung weiterhin im oberen Bereich (ø 5,0). Der letztjährige A-Ligist trifft auf den letztjährigen Landesligisten und am Ende darf einer behaupten, die Pleitenserie ad acta gelegt zu haben.



Kreisliga Karlsruhe

Torjäger


7
Raphael App
FC Busenbach

6
Marcel Beer
FC Spöck

6
Simon Maier
FC Busenbach

6
Tim Ott
TV 1896 Spöck

6
David Timm
FSSV Karlsruhe

5
Nikolaos Parcharidis
ASC Grünwettersbach

5
Daniel E.Zemler
FC Viktoria Berghausen

4
Martin Antovski
TSV Schöllbronn

4
Bastian Jaus
FVgg Weingarten

4
Kenan K.Kodal
TV 1896 Spöck

Kreisliga Karlsruhe

Torhüter


2
Patrick Grycz
FSSV Karlsruhe

2
Marco Rausch
ATSV Mutschelbach

1
Dustin Geppert
ASC Grünwettersbach

1
Sebastian Hallmannsecker
FV Leopoldshafen

1
Jannis Lafia
FV Fortuna Kirchfeld

1
Manuel Morbitzer
TV 1896 Spöck

1
Patrick Schanz
FV Fortuna Kirchfeld

1
Leon V.Tuskan
TSV Schöllbronn




Aufsteiger, KSC 3, verliert das dritte Spiel in Serie. Hier im Spiel gegen Kirchfeld
Bild • Philipp Schmidt
















































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