Kreisklasse C1 Karlsruhe • Sonntag, 04.10.26
Treffen der Ersten im Nordwesten

SpG Ost/Germ.
Karlsruhe 2

FV 1919
Linkenheim 2
Linkenheim 2 ist derzeit das fairste Team der Staffel mit zwei gelben Karten in vier Audienzen. Kurios - fünfzig Prozent gehen auf die Kappe der Außenstehenden. Im Übrigen die einzige Verwarnung für einen »Bankangestellten« der C1. Sportlich läuft’s ebenfalls ordentlich. Der Vierte (9) gewann zuletzt 7:1 gegen die alemannischen »Krabben« und scheint fernab von Flammkuchen und »Schneckenkorn« die Punkte zu finden. Aus den vergangenen 120 Minuten Reisen gab es 6 Punkte und 12:2 Treffer. Die Heimmannschaft liegt bei einem Spiel mehr, punktgleich mit dem Ersten auf dem 2.Tabellenplatz (12). Sieben Heimspiele ohne Pleite (5:2:0, 29:7) - »Kompliment, Ostgermanen … dafür wird im kommenden Heimspiel die gute Verlängerungsschnur entknotet!« Nach dem 5:1 ist ein Sieg über Rotschwarz quasi die Kür. Das letzte Treffen im Frühjahr brachte keinen Sieger … Klein, fein, nach 34 Minuten zur Heimführung. Carl, ein nicht Unbekannter im Karlsruher Hardtwald, egalisierte in der 89.Minute (1:1).

FV 1912
Russheim 2

SV
Blankenloch 2
Wir wissen nicht, wann es wieder so weit ist. Rußheim 2, Dreizehnter (0) und schwächste Sturmfront (3), erzielt alle 120 Minuten einen Treffer - da lässt sich entspannt Bier und Wurst holen, ohne einen Treffer zu verpassen. Inzwischen warten die »Feierdunna« siebzehn Spiele auf einen Sieg (0:2:15, 14:75). Das letzte Zeichen der Dettenheimer - ein 1:4 gegen die »Katholiken« vom Bahnhof. Spielt der SV Blankenloch 2 den Knotenlöser? Zumindest haben die »Rotbärzel« nicht auf dem Plan, im Saalbach-Stadion den Heiligen zu spielen. Gerne will der letztjährige B-Ligist Ernte einfahren, um tabellarisch zu klettern. Die letzten Wochen gehörten nicht zur Kategorie - »Fußball spielen und genießen«. Ein Dupfen und sieben Gegentreffer in zwei Einheiten (1:7) - da klopft auch gerne mal der Psychologe an und fragt, ob man Hilfe benötigt. Im kommenden Spiel will man die Rollen tauschen und nur einmal den Mittelpunkt ansteuern.

FSSV
Karlsruhe 2

FC Alemannia
Eggenstein 2
Dass der Remisfreund aus der Nordstadt (2) mit nur zwei Gegentreffern die beste Abwehr stellt (2), deutet das Steckenpferd beim FSSV 2 an. Fünf Spiele sind die Gelbroten ungeschlagen (3:2:0, 17:2), und nur ein Punkt trennt den Dritten vom Zweiten (11). Mit dem 1:1 gegen den SV Blankenloch 2 muss resümiert werden, dass die »Ringos« zwei Zeilen verloren haben. Ein Heimsieg im kommenden Spiel ist ein Muss. Eggenstein 2 begann die Saison verheißungsvoll, ehe die Gelbschwarzen mehr Schwarz als Gelb sichteten - Biene Maja im Kohlesack, und Willi hat die Grubenlampe verlegt. Drei Spiele ohne einen Punkt (2:15) für das Team, das sich bereits an 31 Toren beteiligte (ø 6,2). Nach dem 1:5 gegen die Ost-Germanen steht der Zeiger weiterhin bei einem halben Dutzend Kerzen und einem 8.Tabellenplatz als aktuellem Domizil. Die Bilanz zwischen den beiden Equipen - ernüchternd deutlich zugunsten der Alemannen (1:1:9, 14:41). Der letzte Besuch liegt zwölf Jahre zurück und endete aus Sicht der Heimmannschaft 0:10. Doch alte Klatschen riechen nicht und haben die Bedeutung von Dachfenster beim U-Boot.

FV 1936
Leopoldshafen 2

SG Fackel/Olympia
Karlsruhe 2
»Auch der längste Gartenschlauch endet irgendwann völlig überraschend am Ende.« Leopoldshafens Ende soll aber nicht am kommenden Wochenende fällig sein. Man hat noch Bock, Tabellenführer zu bleiben. Nach dem 4:1 über die Neureuter Germanen ist die beste Offensive (24) weiterhin Spitzenreiter (12). Doch der Verfolger vom zweiten Treppchen ist punktgleich - hat aber einen Einsatz mehr gefahren. Seit acht Rutschen sind die »Schröcker« ohne Pleite (7:1:0, 38:6). Der Gast ist aktuell launisch unterwegs. Daheim stark - auswärts pflegebedürftig. My home is my castle - hinter der Zugbrücke übernimmt der Zivildienst. Die schlechteste Plus-Truppe (+14) verhaute am letzten Wochenende das Gemisch Bosna/Mühlburg 2 mit einem schlagkräftigen 6:0. Ob die rumänischen Hardtwäldler aber beim Vogelpark mitsingen können, steht in den Sternen - sechs Eier im eigenen Nest machen aus einem Wellensittich noch keinen Adler. Der Sechste (7) ist sicherlich nicht in der Rolle des Howard vom Planeten Duckworld. Im letzten saisonalen Vergleich (22/23) gewann der »Leo« 3:0 und 4:0.

SpG Bosna/
Mühlburg 2

FV 1916
Hochstetten 2
Der kommende Kick zwischen dem Zwölften (0) und dem Elften (3) ähnelt einem Erbstreit zweier Gartensträucher um den Komposthaufen. Um aus diesen Rollen herauszukommen, müssen am kommenden Spieltag Punkte eingeholt werden. Nicht neu sollte sein, dass nicht beide Teams mehrere Duppen einspielen können - beim Teilen wird selbst aus der goldenen Ananas nur betreutes Obst. Bosna/Mühlburg unterlag zuletzt Fackel/Olympia 2 mit 0:6 und steht nach vier gespielten Spielen mit 0 Punkten und 4:22 Treffern am Ende einer Ansammlung. Hochstetten besitzt die schwächste Abwehr (27) und ist für die einzige rote Karte der Liga verantwortlich. Es bleibt nach einem 0:3 gegen die Nordweststadt bei einem Saisonsieg und 3 ungeraden Punkten für die Seele. Der Elfte hofft am kommenden Sonntag auf den zweiten Fern-Drilling in Serie.

SpG
Nordweststadt

DJK
Mühlburg
Dass sich zwei erste Mannschaften im C-Bereich bekämpfen, hat Seltenheitswert. Man muss den beiden Entouragen zuletzt eine ordentliche Arbeitsweise unterstellen. Einst spielte man himmelblau miteinander - am kommenden Wochenende ist man Gegner. Die SpG Nordweststadt liegt mit 6 Punkten, die man aus den letzten beiden Spielen summierte (6:2), auf dem 9.Tabellenplatz fest. Der Letzte in Sachen Benehmen (12/0/0) hat die Form gefunden und will neu Erworbenes im kommenden Praxisteil anwenden und sprechen lassen - der Knigge dient dabei weiterhin als Unterlage fürs wackelnde Bierglas. Die »Milchseihlen« vom Bahnhofs-Eck gewannen zuletzt 4:1 gegen Russheim 2, was durchaus als Temperamentsausbruch durchgeht. Bislang beteiligte sich der Zehnte (6) an durchschnittlich 3,8 Goals pro Spiel (19). Das Ziel der »Katholiken« ist klar definiert. Nach fünf Fahrten ohne Dreier soll die Pilgerei in die Hertzstraße für ein Ende der Durststrecke sorgen (0:1:4, 4:15) - irgendwann muss der Klingelbeutel auch mal Punkte enthalten statt einer angebissenen Oblate.