Kreisklasse C1 Karlsruhe • Sonntag, 30.08.26

FV 1919
Linkenheim 2

SpG Bosna/
Mühlburg 2
Gleich im ersten Spiel bekommen es die Linkenheimer mit der neuen Kraft aus dem Norden zu tun. Der Mieter hat mit dem Untermieter eine Union geschnürt, die sich im C1-Kräftemessen präsentiert. Es ist das erste Spiel dieser Union und das jüngste Karlsruher Fußballkind will liefern. Frisch aus der Verpackung und schon mitten im Ring. Favorit dürfte der FV Linkenheim 2 sein. Ein gestandenes Pendant, das in den letzten Jahren stets zuverlässig ablieferte. Nach einem 0:3 gegen den FC Espanol Karlsruhe musste man jedoch zwei Spiele ohne einen Sieg hinnehmen (0:1:1, 6:7). Jetzt wollen die »Schnecken« wieder ein Rennen gewinnen … und ausgerechnet zum Auftakt steht unbekanntes Getier auf der Bahn. »Der neue Besen kehrt gut«, sagt man in Schweden.

FV 1916
Hochstetten 2

FC Alemannia
Eggenstein 2
Selten konnte der »Affe« nach einem Einsatz gegen die Alemannen lachen. Im letzten Jahr konnten die Gelbschwarzen hier mit einem 2:0 überzeugen und durch Dommer den 100.Treffer in diesem Duell erzielen. Siebzehnter Drilling im 22.Duell bei 71:29 Treffern für die »Krabben«. Da ist die Heim-Pleite beinahe programmiert. Geht’s nach den Serien im Endspurt der letzten Saison, dann verlieren beide. Hochstetten beendete die Runde mit zwei Niederlagen hintereinander (0:8) und acht Heimspielen, die im Durchschnitt ø 0,125 Punkte einbrachten (0:1:7, 8:29). Beim Gast aus Eggenstein sind es sogar drei Spiele ohne Drilling (1:9). »Nach Regen kommt Sonnenschein« - dummerweise stehen hier gerade beide ohne Schirm auf dem Acker. Ein Sieg zu Saisonbeginn könnte hüben wie drüben eminent wichtig sein.

SG Fackel/Olympia
Karlsruhe 2

SpG Ost/Germ.
Karlsruhe 2
Kürzlich standen sich die Ersten der beiden Hardtwald-Fusionen gegenüber. Die »Katholiken« konnten jenen Vergleich mit einem 2:1 für sich entscheiden. Jetzt folgt die eine Episode der Revanche. Kampf der Reserven ohne Vorgeschichte. Es ist das erste Spiel dieser beiden Mannschaften. Beide Mannschaften konnten am Ende der letzten Saison in verschiedenen Staffeln glänzen. Fackel/Olympia krallte sich neun Punkte aus den letzten drei Spielen (17:6), während Ost/Germania auf fünf Spiele ohne Panne kam (3:2:0, 17:7). Sollten beide Equipen die Form über die Sommerferien gerettet haben, dann steht einem guten Vergleich nichts im Wege. Nur Feriengepäck geht bekanntlich gerne verloren.

FC Germania
Neureut 2

FSSV
Karlsruhe 2
Nordgipfel in der Nordstadt. Die Germanen schwappen rüber. Die spielten jahrelang in der B-Klasse und werden ab der kommenden Runde ein anderes Feld bestellen müssen. Gleich im ersten Spiel wartet ein Kaliber, das es in sich hat. Da kommt der Einstieg ungefähr so geschmeidig daher wie Rollschuhlaufen auf Kopfsteinpflaster. Vor elf Jahren standen die Rotschwarzen aus Neureut letztmals am Ring, um zu spielen. Es endete mit einem untypischen 3:2 für die Haus-Garde. Ungewöhnlich, weil man vorher und nachher Spiele bestritt, in denen kein Team mehr als einen Torerfolg verbuchte (1:1, 0:1, 0:1, 0:1, 0:1). Das relativiert sich, wenn wir die Gesamt-Historie anschauen. In achtzehn Spielen (5:3:10, 34:39) wurden 73 Hütten gezimmert (ø 4,05). Es ist also erwiesen, dass hier in grauer Vorzeit Tore markiert wurden.

FV 1936
Leopoldshafen 2

SpG
Nordweststadt
Mit 10 Punkten aus vier Spielen (19:2) endete die durchwachsene Saison der »Schröcker«. Dabei erzielten die Blauen 19:2 Tore und blieben 184 Minuten ohne Gegentreffer. Eine verdammt starke Bilanz, die man gerne am kommenden Wochenende wieder aufrufen würde. Es sollte zu einem Heimsieg kommen - daran sollte keiner zweifeln. Dem Gast fehlen schlichtweg die Mittel, um hier am Vogelpark auf der gleichen Stange zu zwitschern. Acht Auswärtsspiele, acht Niederlagen (3:35) und 417 Minuten ohne Torerfolg. Das erinnert an eine Talkshow in der Stummfilmzeit Bei dieser Flaute könnte selbst Poseidon keinen Wellengang bestellen. Altmeister Norbert Geggus wird sich an den Rhein begeben, um diesem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Man muss aber davon ausgehen, dass sich sein Laufpensum auf eine Spielfeldhälfte begrenzen wird.

DJK
Mühlburg

SV
Blankenloch 2
Der Ausflug der »Rotbärzel« in die B-Klasse dauerte nur zwölf Monate. Jetzt sind sie wieder da und mit ihnen eine Höllenserie von 25 Spielen ohne Sieg (0:2:23, 15:91). Die Expedition zur Erforschung des Mittelpunkts soll mit dem ersten Pfiff in die neue Saison beendet sein. Es ist nicht mehr verboten, mehr Treffer zu erzielen als der Gegner. Aber auch die DJK bekleckerte sich nicht mit Ruhm. Als eine der wenigen Ersten im C-Jargon kamen die Himmelblauen selten über das Mittelmaß hinaus. Dem einstigen Kreisligisten brach die Ölquelle weg. Seither dümpeln die »Katholiken« im untersten Liga-Regal umeinander. In der Saison 24/25 kam es zweimal zu einer Zusammenkunft. Nach einem 2:1 in Blankenloch für Blankenloch setzte es im Rückspiel ein 3:0 für die »Milchseihlen«.