Zum Ende der Runde wurde noch das Verbandsliga-Relegationsspiel zwischen dem Landesliga-Vize aus Rhein-Neckar, dem ASV Eppelheim, und dem »Serienzweiten« aus Mittelbaden, dem FC Östringen, unter die Lupe genommen. Leider konnte das in Bammental, der Heimat von Hansi Flick, ausgetragene Spiel den Erwartungen nicht standhalten. In einer Partie mit vielen Fehlpässen und Ungenauigkeiten war es ein insgesamt doch schwacher Auftritt beider Teams. Der ASV behielt letztlich die Oberhand. Eppelheim konnte das Match durch den Treffer von Dennis Geißelmann aus der 47.Minute vor offiziell 1280 Zuschauern gewinnen und sich damit den Aufstieg in Badens höchste Liga sichern. Gegen Ende der insgesamt fairen Begegnung gab es noch zwei Gelbe Karten (je eine für beide Mannschaften) und quasi mit dem Abpfiff dezimierte sich der FCÖ, der zum dritten Mal seit 2023 in der Relegation scheiterte, mit einer Gelb-Roten Karte noch selbst.
Am Sonntag ging es dann noch zum letzten Spieltag der Frauen-Verbandsliga Baden. Hier trat der Tabellendritte SG Heidelberg-Kirchheim gegen den Rangsechsten Post Südstadt aus Karlsruhe an. Heidelbergs Torwart-Trainerin Irina Elißer zog sich am 14. Juni nochmals die Handschuhe an, da die langjährige Kapitänin Maria Schlenzka ihr letztes Spiel bestritt. Unter tosendem Applaus verließ diese in der 74. Minute den Platz. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, denn die gastgebenden Heidelbergerinnen hatten meist den Ball und der PSK schoss zunächst die Tore. Mit ihren ersten beiden Aktionen in Strafraum machten sie das 0:1 und das 1:2. Die heimische SG konnte jeweils ausgleichen, was auch den Endstand bedeutete. Die sehr auffällige und laufstarke Marie Stute traf zum 1:1 für HD-Kirchheim und Friederike Uhlenbrock stellte per Kopf den 2:2-Endstand her.
Enid Emily Bürklin und Charleen Fabienne Pludra netzten für den PSK, der am Sonntag nur eine Wechselspielerin zur Verfügung hatte. Bei beiden Toren konnte Keeperin Irina Elißer nichts machen. Dafür zeigte sie in der zweiten Halbzeit nochmals ihre ganze Klasse, als sie einen harten Schuss gekonnt abwehrte. Beide Mannschaften können nun in die verdiente Pause.
Anmerkung der Redaktion: Die PSK-Damen fuhren nach der im Winter erfolgten Übernahme durch Dominik Rocca als Trainer satte 25 Zähler ein (acht Siege, ein Remis, vier Niederlagen) und befreiten sich somit souverän aus der Abstiegszone. Der Bochum-Fan aus Mörsch bewies damit einmal mehr seine Qualitäten als Coach, die er zuvor unter anderem schon als Aufstiegstrainer der Herren seines Heimatclubs SV Mörsch 2 und U19-Übungsleiter beim SV KA-Beiertheim unter Beweis gestellt hatte. »Stark, Rocca!«