Kreisklasse B3 Karlsruhe • Sonntag, 04.10.26
Absteiger-Duell im Euro-Eck

SpVgg
Durlach-Aue 2

FVgg 06
Weingarten 2
Zwei Teams, die für gute Schlagzeilen sorgten. Der Heim-Trupp durchweg - die Fern-Equipe mit Anlauf. Elf Kicks ist Lila unbesiegt (8:3:0, 47:22) und stellt mit sieben Gegentreffern die stabilste Abwehr (7). Doch zuletzt taten sich Schwächen auf, die man schleunigst unterbinden sollte. Gegen bockige Rüppurrer gab das Leucian-Ensemble erstmals Punkte ab (3:3). Dennoch stehen die Knaben vom Erlachseeweg weiterhin an der Tabellenspitze (12). Weingarten 2 wachte spät auf und kam binnen acht Tagen zu zwei wichtigen Siegen gegen erste Mannschaften (Hohenwettersbach 4:3, DJK Durlach 3:1). Das Kontingent wurde im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt; die beste Minus-Equipe (8) ist mit 18 Gegentreffern hinten sehr anfällig. Das könnte im kommenden Spiel das Manko werden. Die Hintertür steht offen wie ein Dixiklo auf dem Stadtfest. Nur einmal konnte der »Klemmbeitel« den »Rahmdieb« filetieren (2022, 1:4). Ein Resultat, das die SpVgg im letzten Jahr zweimal über Weingarten 2 brachte (4:1, 4:1).

FC Viktoria
Berghausen 2

FC Südstern
Karlsruhe
Der »Stern« steht zwar aktuell auf dem 2.Tabellenplatz - nur 3 Duppen hinter der Eins - aber der Dritte Söllingen und der Vierte aus Rüppurr 2 haben bei einem Spiel minus ein beziehungsweise 2 Dupfen weniger fabriziert. Und selbst Wöschbach (6.,7) liegt drei Punkte hinter dem FC - spielte aber zwei Partien weniger. Die Münchhausen-Tabelle ist derzeit noch kein Maßstab, um Tendenzen abzuleiten. Die Jungs vom Dammerstock brauchen Perlen und keine Pannen. In Berghausen 2 sollten die Sauer-Buben einen Sieg entfachen, um die Situation aufrechtzuerhalten. Nach dem 3:0 über Palmbach (Wertung) sind’s zwei Dupfen weniger als vor zwölf Monaten (12). Der grüne Tisch hat geliefert - Fußball wäre jetzt eine reizvolle Ergänzung. Berghausen 2 (5.,8) begann die Saison stark … ein 2:2 gegen PSK 2 - sicherlich 2 Punkte, die man verschenkt hat. Aber das Ziel Klassenerhalt sollten die Rotschwarzen mit Bravour kitten. Zweimal spielten die Teams gegeneinander und zweimal erzielte der »Stern« 2 Treffer, ohne zu verlieren (0:2, 2:2). Das liegt neun Jahre zurück. Damals kostete die Erinnerung noch keine Archivgebühr.

SV
Hohenwettersbach

VfB 04
Grötzingen 2
Der Letzte (13.) erwartet den Neunten. Grötzingen 2 überraschte am letzten Wochenende mit einem 3:0 über die Erste des SVK Beiertheim - der erste Saisonsieg und die Punkte 2 bis 4 trotz einer spärlichen Torbeteiligung von 12 Buden in drei Spielen (ø 4,0). Im Fremdenverkehr resümiert der »Hottscheck« zwei Striche aus drei Reisen (0:2:1, 3:6). Auswärts gibt’s bislang mehr Reiseproviant als Beute. Hohenwettersbach sollte so langsam aber sicher mal den zweiten Gang einlegen, um zum dritten zu gelangen, denn bisher war Leerlauf Standard. Zwölf Spiele ohne einen Sieg (0:3:9, 16:39) nach einem 3:4 im Kellerduell gegen den FVgg 06 Weingarten 2. Der einzige Trost - die »Spengler« verloren nie besonders hoch und man sieht Licht am Ende des Tunnels. Hoffentlich ist es kein entgegenkommender Baggersee. Jetzt kommt’s zum sechsten Gefecht … nur einmal jubelte Blaugelb über Nullvier (1:1:3, 9:9).

SVK 1884/98
Beiertheim

SpVgg 06/07
Söllingen
Zwei Verlierer der letzten Saison - zwei Verlierer der vergangenen Woche. Söllingen, immerhin ein Team, das bisweilen um die große Torte boxt, verlor gegen den kleinen Lokalrivalen TSV Wöschbach mit 1:4. Ein Donnerwetter - der Fair-Letzte (10/0/1) - nach vier Drillingen in Serie (23:3) gelandet wie ein Bruchpilot. Der Höhenmesser steckt noch im Acker. Eine zweite Flaute muss ausgeschlossen werden. Den »Schlofer« sollte der Pfinztal-Express aus dem Bett kippen. Beiertheims Reise in die Tiefe scheint noch nicht wirklich beendet zu sein. Mit 3 Punkten stehen die Grünweißen abermals im Abstiegsstrudel (11.). Ein 0:3 gegen den VfB 04 Grötzingen und die Situation verdunkelte sich. Zehn Heimspiele ohne einen Sieg (0:1:9, 9:39) - die SVK-Familie vor dem Gang zum sportlichen Offenbarungseid und man kann nicht davon ausgehen, dass man die »Dorndreher« am kommenden Wochenende von der Platte wienert. Dass eine Entscheidung fällt, ist sicher, denn die Historie zeigt keine einzige Teilung (2:0:5, 9:20).

TSV 1907
Wöschbach

PS
Karlsruhe 2
Wöschbach war am letzten Wochenende die Überraschung des Spieltags. Das hat dem »Ölfunzle« keiner zugetraut. Die Burschen vom Hohberg eroberten die Kapellenstraße und hinterließen Schutt und Scherben beim Lokalmatadoren aus Söllingen (4:1). Zehn Spiele sind die Heidt-Buben inzwischen ungeschlagen (7:3:0, 43:18). Die schlechteste Plus-Brut (+8) ist Sechster; sechs Duppen und zwei Spiele hinter Spitzenreiter Durlach-Aue 2. Überragend … Den Achten (5) sollten die Blauweißen jedenfalls nicht auf die leichte Schulter nehmen - Lorbeer verwelkt schnell. Die Karten-Sammler vom Dammerstock (13) holten gegen Berghausen 2 einen Zähler (2:2), den man ihnen vor dem Match nicht zugetraut hätte. Mit dem TSV hatte man zwischen 2006 und 2019 vier Mal das Vergnügen, gemeinsam auf der Piste zu stehen. In allen Fällen stand die Null - gerecht aufgeteilt (4:0, 7:0, 0:2, 0:6). Diplomatie nach nordkoreanischem Vorbild. Die Wöschbacher Triumphe entstanden allerdings in der näheren Vergangenheit (18/19).

TSV 1905
Palmbach

SG
Rüppurr 2
Ein Nichtantreten einer ersten Mannschaft - ein sportliches Desaster, das dem TSV aus Palmbach am letzten Wochenende widerfahren ist. Es ist gar nicht so lange her, da spielten die »Schackebreiner« mit zwei Seniorenteams noch A- und B-Klasse. Jetzt müssen die Kräfte gebündelt werden und ein Sieg wird benötigt. Die Grünschwarzen stehen mit einem Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz (12.) und die aktuelle Situation der schwächsten Defensive (19) könnte nur leicht schlechter sein. Das Gegenteil stellt die Equipe aus Rüppurr dar. Der Tabellen-Vierte (8) war zuletzt mit dem Primus aus Aue 2 gemeinsam im Garten. Die zweite »Rieberg«-Fraktion zeigte sich bissig wie ein Zwiebel-Gebinde und erspielte ein 3:3. Zwei Zähler fehlen zum Zweiten bei einem Spiel minus. Sechs Rutschen werden genannt, wenn man die letzte Niederlage erläutern möchte (3:3:0, 19:15). Im Vergleich zum letzten Jahr verspüren die »Rahmbeutel« einen Punkt mehr (7) - im Vergleich mit dem TSV Palmbach bleibt zu erwähnen, dass die Gäste noch nie einen Ertrag gegen die Nullfünfer einzogen (5:0:0, 18:2).