Kreisklasse B1 Karlsruhe • Sonntag, 20.09.26
Derby bei Nullacht • Derby beim FCG

FC Germania
Friedrichstal 2

VSV
Büchig 2
Wieder mal ein Stutensee-Derby … die Büchiger als Favorit - die »Franzosen« als Außenseiter. Der Gast überraschte am Wochenende - nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Mit einem 4:1 über Hochstetten konnte die Quittkat-Riege einen deutlichen Erfolg einstreichen. Der einmalige Tabellenführer lebt von lebendigen ø 5,33 Torbeteiligungen pro Kiste; starken 12 Punkten und unheimlich viel Selbstwertgefühl - die Brust ist so breit, dass man zum Seiteneinwurf quer stehen muss. Das sieht bei den Germanen etwas anders aus. Der Elfte (4) jubelte drei Mal gegen den FC Spöck 2 und kam am Ende zu einem Duppen (3:3) - drei Mal die Korken knallen lassen und anschließend das Pfand teilen. Die gesamte Punktausbeute entstand in den vergangenen 180 Minuten. Weniger optimal ist der letzte Platz bei Mister Knigge mit zwei Verweisen und fünfzehn Verwarnungen - die Kinderstube wurde offenbar samt Erzieher zwangsversteigert. Dass man sich im siebten Treffen zum ersten Mal unentschieden trennen wird (4:0:2, 16:9)? Diese Gefahr sehen wir nicht …

TV 1896
Spöck 2

FV 1912
Liedolsheim 2
Seit dem letzten Wochenende stehen die »Ginggel« auf einem Abstiegsplatz. Vier Pleiten in Serie (5:14) brachten Ungemach und riefen Keller-Geister. Der Dreizehnte (3) durfte drei Hütten bauen, um dennoch als Verlierer aus dem Verlies zu krabbeln. Knielingen 2 stieß fünf Mal zu. Nur gut, dass man im kommenden Spiel einen Gegner antrifft, der ebenfalls seine Form sucht - zwei Wünschelrutengänger auf einem grasgrünen Platz. Nach dem 2:3 gegen die Zweite der Kirchfelder Fortuna sind es vier Spiele ohne einen Drilling (0:2:2, 5:10). Für einen Schub könnte ein Video des letzten Gastspiels der Dettenheimer im Steinbückelweg sorgen. Im April des aktuellen Kalenderjahrs zerlegte der »Esel« seinen Besuch mit einem 9:1 - da wurde aus dem Gastgeschenk direkt Tiermehl. Dagegen wirkt die ewige Geschichte wie ein Eintrag ins Poesie-Album eines Flamingos. In allen drei Spalten erscheint eine Fünf bei 31:26 Hütten. Der heimische Neunte (6) sollte den Tanz gewinnen.

VfB 05
Knielingen 3

FC
Spöck 2
Das 3:3 gegen den FC Germania Friedrichstal 2 brachte den FC Spöck 2 insofern weiter, als man mit Liedolsheim 2 die Plätze tauschte - der neue 12.Tabellenplatz ist das rettende Ufer, trotz zehn Spielen ohne Sieg (0:5:5, 12:23). Zur Abwechslung mal ein Dreigestirn? Das wird verdammt schwer für den Remis-Fetischisten (3) - der lässt sich selbst beim Metzger die dritte Scheibe wieder vom Brot nehmen. Knielingen 3 gewann zweimal hintereinander und zog von null auf sechs Duppen. Das zweimalige Schlusslicht ist anscheinend angekommen. Das Heimspiel gegen den blauen »Esel« soll nicht zum »blauen Bock« werden - geschunkelt wird erst, wenn der Gast keine Punkte mehr in den Satteltaschen hat. Die letzte gemeinsame Sause zwischen Grünschwarz und Blauweiß, hier am Rhein, gewann der Hausherr 4:1 (Erletic 2, Schell, Mesfine - Bohn). Übrigens der erste und einzige Sieg der VfB-Buben bei fünf Treffen mit dem FC Spöck (1:1:3, 9:12).

FV 1919
Linkenheim

Karlsruher
SV 2
Auf diesen Tag hat der FV Linkenheim (3.,14) hingearbeitet. Mit einem Sieg über den Tabellenführer Karlsruher SV 2 (1.,15) könnte man auf den ersten Tabellenplatz springen, wenn Fortuna Kirchfeld 2 nicht gewinnt. Dreizehn Spiele ohne Niederlage (9:4:0, 55:11) und hammerharte 32 Hütten in sechs Spielen (ø 5,33). Die »Schnecken« haben den Turbo eingelegt und die Reise soll längst nicht beendet sein. Nun ist es aber so, dass der KSV 2 das Erspielte nicht abgeben will. Wir gehen schon davon aus, dass die »Sandhasen« nicht nach Linkenheim reisen, um Flammkuchen zu essen … Der Punkt Vorsprung auf den Herausforderer soll auch nach dem Spiel Bestand haben - mindestens. Die Bewerbung hat es in sich - die Fairsten (3/0/0) sind die Ersten (15) und seit vier Spielen mit kompletter Punktzahl am Start (13:2). Die Reserven aus dem Traugott-Bender-Sportpark sind keine Laufkundschaft. Im letzten Jahr konnten allerdings die Schwarzroten zweimal gewinnen (5:3, 3:2). Fünf der acht Buden erzielte Korenev, der auch im aktuellen Semester in der ersten Reihe sitzt.

FV 1916
Hochstetten

SG
Karlsruhe 2
Ein Dilemma sind die Darbietungen des FV Hochstetten, der als A-Klassen-Absteiger eigentlich im oberen Drittel vermutet wurde. Sieben von möglichen 18 Punkten und Tabellenplatz acht … Mit dem 1:4 gegen die zweite Büchiger Auswahl erlebten die »Affen« den Tiefpunkt. Jetzt müsste allerdings wieder Licht im Waldstadion angehen, denn der Punktelieferant aus der Nordweststadt hat sich angemeldet. Die Neulinge der SG Karlsruhe 2 sind die Schießbude der B1 und spielten bereits 38 Mal an - der Mittelkreis ist inzwischen als Hauptwohnsitz gemeldet. Ein Punkt aus den vergangenen sechs Spielen (7:38) und die rote Laterne im Gepäck. Bislang konnten die »Werkskicker« nicht nachweisen, dass sie in diese Liga gehören - am Werkstor würde man sagen: Der Ausweis öffnet die Schranke, ersetzt aber keine Qualifikation. Im Juli 24 kam es mal zu einem Treffen auf Pokal-Ebene. Damals spielten die Blaugelben C-; die Blauweißen A-Klasse. Bischoff und Fronius erzielten je einen Treffer für Hochstetten (2:0).

SV 1964
Staffort

FV 1912
Russheim
Rußheim hat sich warm geschossen und nimmt den Balkon ins Visier. Die beste Defensive (3) um Herrn Bödefeld (3 Nullnummern) fertigte den ehemaligen Spitzenreiter FC Neureut mit einem heftigen 5:0 ab. Das saß und setzte Signale an die Konkurrenten. Dreizehn Punkte aus fünf Spielen (15:1) und 222 Minuten ohne Gegentreffer. Die Stafforter Aussichten am kommenden Spieltag schwinden mit dem Erscheinen der »Feierdunna«. Die schwächste Plus-Truppe (+1) mit Ampelmännchen-Syndrom (2 Ampelkarten) unterlag am letzten Spieltag den starken Linkenheimern mit 1:2. Wird es das dritte Heimspiel ohne Sieg (0:1:1, 3:4) oder wachsen die »Holzschuh« über sich hinaus? Anno 2020 erlebten die Zuschauer hier auf Stafforter Grund ein üppiges 5:4 in einem Testspiel. Seither trat man dreimal gegeneinander an und in allen Kicks war der Rußheimer der Sieger (0:4, 0:4, 2:3).

FC 08
Neureut

FV Fortuna
Kirchfeld 3
Vor dem Derby wurden mal eben die Rollen vertauscht. Der zweifache Spitzenreiter aus der Sandgrube - ein wenig Grube und viel Sand im Getriebe, erwartet die Dritte aus der Nachbarschaft. Mit einem 0:5 gegen den FV Rußheim; zweihundertdreizehn Minuten ohne Treffer, drei Spielen ohne Sieg (0:2:1, 3:8) … wurden die »Spundenfresser« ins Niemandsland transferiert (6.,11) - der Nachsendeauftrag für die Meisterschale wurde vorerst auf Eis gelegt. Fortuna 3 durfte am Lokalmatador vorbeiziehen und steht nach dem 3:2 gegen den TV Spöck 2 auf dem 2.Tabellenplatz mit Aussicht auf die dritte Tabellenführung, weil sich die beiden direkten Konkurrenten am kommenden Spieltag gegenüberstehen werden. Seit fünf Rutschen ist der »Siedler« auf Kurs (4:1:0, 11:5). Wenige Monate ist der einzige Vergleich jener beiden Teams her. Beide Mannschaften durften vier Mal anschreiben (4:4) in einem Testspiel im grauen Februar.