Kreisklasse B1 Karlsruhe • Sonntag, 06.09.26
Steiler Zahn im Saalbachstadion

FV Fortuna
Kirchfeld 2

Karlsruher
SV 2
Zwei Gewinner des 1.Spieltages. Die Fortunen 3 gegen die »Sandhasen« 2. Fortuna kannte gegen den Neuling, SG Karlsruhe 2, keine Gnade. Mit einem 4:0 mähten die »Siedler« die Grünfläche - da blieb vom Neuling weniger übrig als von einer Wiese nach dem Besuch einer Ziegenherde. Der erste Tabellenführer der aktuellen Saison war kreiert. Die gute Form ist aber schon länger Bestandteil des Kirchfelder Werdegangs. Sechs Spiele ohne Niederlage (5:1:0, 18:5). Das Veteranen-Team im 27.Frühling. Zu Gast - der Karlsruher SV 2, der einen Aufstiegskandidaten zum Stehgeiger degradierte. Rußheim konnte mit einem 2:1 überrascht werden. Acht Audienzen ohne Störung (5:3:0, 16:8) - der Vierbeiner aus Rintheim ist ein zähes Stück Fleisch in Dauerbewegung. Den einzigen Kick im vergangenen Jahr konnte der KSV 2 auf eigenem Gelände mit einem 3:0 deutlich gestalten. Nun werden die Karten neu gemischt.

FV 1912
Liedolsheim 2

SG
Karlsruhe 2
Kater-Frühstück in der Hochstetter Straße. Die beiden Letzten im direkten Duell am 2.Spieltag. Beide Teams verloren ihre Auftakt-Sausen mit 0:4. Man kann quasi jetzt schon sagen - dem Loser beißt der gemeine Katakomben-Floh. Für Liedolsheim 2 die zweite Pleite in Serie - für die SG Karlsruhe 2 die erste Panne nach 24 Spielen ohne Nullnummer (20:4:0, 94:21). Der Tagesablauf auf B-Ebene unterscheidet sich vom Tun im C-Terrain. Da lohnt sich der Blick auf die tolle Fernbilanz der »Werkskicker« wohl kaum, denn da finden wir elf Spiele ohne Niederlage (9:2:0, 42:11). Andere Baustelle, andere Maurer - und wer mit dem Zollstock von gestern misst, baut heute möglicherweise einen Scheiß zusammen. Der Dreizehnte gegen den Dreizehnten … zum ersten Mal in der Geschichte dieser beiden Equipen. Highlander wusste: »Es kann nur einen geben.«

TV 1896
Spöck 2

FV 1919
Linkenheim
Seit der letzten Saison scheut der FV Linkenheim das Duell mit dem TV Spöck 2. Nur einer von möglichen 6 Punkten blieb den »Schnecken« aus 180 Minuten Kräftemessen (0:0, 1:3). So werden in der Regel Angstgegner geboren, wenngleich die Historie in der Ebene hängt (1:2:1, 5:4). Beide Mannschaften gewannen ihr Auftaktspiel, womit beide Equipen jeweils 3 Punkte auf der Habenseite haben. Wem gelingt jetzt der perfekte Beginn? Linkenheim will wieder in die A-Klasse zurück. Da gibt es keine zwei Meinungen. Die Turner aus dem Steinbückelweg verspüren hingegen keinen Druck. Zehn Spiele sind die Blaugelben ohne Niederlage (7:3:0, 32:9). Aber auch mit den »Schnecken« ist nicht gut Kirschen essen. Acht Spiele werden hier summiert (6:2:0, 25:4) - die letzten 484 Minuten gar ohne Gegentreffer.

FC
Spöck 2

VSV
Büchig 2
Stutensee-Derby in der Spechaastraße. Der FC Spöck 2 erwartet den Tabellenführer aus Büchig. Die starteten furios in die Saison und nagelten Liedolsheim 2 mit einem 4:0 an die Wand. Schon im Testspielprogramm hatte man das Gefühl, dass in der Waldstraße eine verdammt gute Reserve heranwächst. Eindrucksvoll nachgewiesen ohne Urkunde und Medaille. Der FC Spöck unterlag am 1.Spieltag dem FV Linkenheim erwartungsgemäß 0:2. Fünf Spiele ohne Drilling (0:2:3, 2:10) und das halbe Dutzend scheint es zu werden. Zwei Hütten in fünf Spielen. Schon im letzten Jahr gab es hier ein 0:4, nachdem der »Esel« erfolgreich in Büchig graste (1:0). Was beide Teams bisweilen stecken ließen … ein Unentschieden (7:0:6, 31:24) - so selten wie Freibier beim Schwaben.

FV 1912
Russheim

FV 1916
Hochstetten
In Rußheim rauchen die Köpfe. Wie konnte das passieren? Mit einem 1:2 beim Karlsruher SV 2 in die Saison gestartet. Dabei wollen die Dettenheimer gerne aufsteigen. Doch Worte gewinnen keine Punkte - auch ein Navi mit dem Ziel A-Klasse fährt keinen Meter, wenn vier Reifen fehlen. Die letzten drei Saisonspiele gingen stets an die Gegner (1:4) und nun kommt der Absteiger aus Hochstetten ins Saalbach-Stadion. Die Hochstettener konnten mit einem 5:3 über Staffort ihrer Pflicht nachkommen. Zehn Pleiten hintereinander (7:34) endeten nach dem Herabsteigen in Liga B. Kaum eine Etage tiefer, funktioniert der Lichtschalter wieder. Nun wollen die »Affen« ihre Fern-Phobie beenden. Ein Dutzend Reisen und keine Punkte (12:40). Ein Drilling beim »Feierdunna« würde das Trübsal beim Rußheimer mächtig erhöhen und die Bilanz ausbauen (6:2:10, 39:42). Das letzte Duell hier - zu A-Klassen-Zeiten im März 25 endete 1:1.

SV 1964
Staffort

FC Germania
Friedrichstal 2
Nach Schatten kommt Licht; nach Hochstetten kommt Friedrichstal 2. Die sollten die »Holzschuh« schlagen. Germania 2 kommt mit der Bürde von einem Dutzend Versuchen ohne Erfolg auf ein Dreigestirn (0:2:10, 15:40). Wären die »Hugenotten« ein Weihnachtsmann - sie würden die Kinder animieren, Eier zu suchen. Thema verfehlt und weiter geht’s im Programm. Im Duell mit dem FC Neureut gab es eine 1:2-Niederlage. Der SV Staffort ist nach dem ersten Spieltag mit 0 Punkten und als Fair-Letzter unterwegs (3/1/0). Jetzt folgt aber ein Heimspiel und daheim lief’s zuletzt. Neun Duppen aus den letzten 270 Minuten auf der eigenen Wiese (11:3) - das bringt Hoffnung in den Stall. Drei Spiele, neun Punkte - da wird selbst aus einem Holzschuh kurz ein Siebenmeilenstiefel. Letztes Jahr gab es allerdings nur ein 1:1. Nägele nagelte zum 1:0; bevor Ertmann den »Holzschuh« erdete. Historisch irrelevant (1:2:3, 10:20) - gegenwärtig nutzlos. Vergangenheit ist schließlich ein Rückspiegel: nett zum Reinschauen …

FC 08
Neureut

VfB 05
Knielingen 3
Es ist geschafft. Neureut beendete mit einem 2:1 über Germania Friedrichstal 2 eine Mega-Serie von siebzehn Spielen ohne Sieg (0:1:16, 18:67). Folgt nun das Ende einer Heimserie von sieben Pleiten am Stück (9:32)? Wünschenswert, sofern man nicht Fan beziehungsweise Mitglied des VfB Knielingen 3 ist. Für die heimischen Nullachter scheint immerhin mal wieder Licht nach monatelangem Sonnen-Embargo. Ob die »Spundenfresser« nun mit Sonnenbrille trainieren, ist nicht überliefert. Knielingen 3 steht nach dem 1:3 gegen den TV Spöck 2 erstmal im hinteren Tabellenbereich. Folgt die fünfte Niederlage im Fernverkehr (2:19)? Dass es keine Vorgeschichte gibt, wundert uns nicht. Wann sollte der ehemalige Verbandsligist gegen den dritten Knielinger Anzug gespielt haben?