Kreisklasse A2 Karlsruhe • Sonntag, 25.10.26
Rüppurr-Plausch am Dammerstock

SSV 1847
Ettlingen

SpG Burbach/
Pfaffenrot
Eine weitere Niederlage sollte sich der Gast nicht erlauben. Derzeit hinken die Fusionierten aus dem Albtal 4 Duppen hinter dem Zweiten hinterher. Der Sechste (16) muss im Gegensatz zur letzten Runde 4 Punkte weniger addieren, nachdem man gegen den derzeitigen Primus aus Rüppurr 2:4 verlor. Dem zweifachen Spitzenreiter wird nachgesagt, lieber in die Ferne zu schweifen. Zehn der sechzehn Klötze bündelte das »Kaninchen« im Fremdenverkehr. Daheim eher Stubenhocker, auswärts ein Rammler mit Eroberungsdrang. Man reist zu einem stark aufspielenden SSV Ettlingen (4.,19), der sich in den letzten Wochen immens gesteigert hat. Neun Spiele ohne Niederlage (5:4:0, 29:15) - der zweitbeste Angriff (31) mit leichtem Faible für die Teilung (4) gewann gegen den Lokalmatadoren FV Ettlingenweier 2 mit 4:0. Die Historie spricht für die Kreisstädter (10:3:5, 46:24) - die letzten drei Jahre für den Gast. In den letzten vier Begegnungen konnte nie das jeweilige Heim-Team gewinnen (0:1, 5:2, 2:2, 1:1). Halilaj war der Matchwinner im März 25, als die »BuPfis« den »Natz« am Baggerloch frittierten.

TSV
Auerbach

FV Sportfreunde
Forchheim 2
Die »Sportis« mussten nach erfolgreichen Wochen (3:0:0, 9:3) dem »Frosch« die Punkte lassen. Die Novizen konnten zwar dreimal anschreiben - der Einsatz endete aber mit fünf Gegentreffern (3:5). Die »Grießer« spielen eben alles oder nichts und haben noch kein einziges Unentschieden in der laufenden Saison angemeldet. Für diplomatische Lösungen fehlt offenbar die Geschäftsgrundlage. Jetzt folgt eine jener Aufgaben, die man bisher eher bescheiden löste. Die Fernwärme missfällt den Sportfreunden. Nur 4 der 15 Punkte erzielte der Siebte außerhalb Rheinstettens. Auerbach gewann am letzten Spieltag 2:1 gegen PS Karlsruhe. »Wichtig«, meint man am Mühlenweg. Damit kann der Absteiger den besten zweistelligen Tabellenplatz besetzen (10.) bei schmalen zehn Punkten. Zwei Keulen zum Abstieg - ein weiterer Dreier soll’s am Wochenende werden. »Warum?« Weil es schon (fast) immer so war. Siebzehn von zwanzig Treffen ohne jegliche Punkteteilung gingen an den »Kugelbax« (17:0:3, 49:23). Die »Grießer« haben gegen Auerbach bislang die Erfolgsquote eines Vegetariers beim Metzgerball. Die letzte Begegnung im Pneuhage-Stadion? In der A2-Klasse im Jahre 2013, als Hausherr TSV mit einem 2:1 gewinnen konnte.

FV Alemannia
Bruchhausen

TSV 1913
Spessart
Der »Eber« hat keine Chance - die will man nutzen. Der »Froschbacher« wartet auf das nächste Opfer. Der beste Liga-Sturm (36) will beschäftigt sein - die Zuschauer brauchen die Unterhaltung, die der Alemanne mit ø 6,33 Torbeteiligungen durchaus bietet. Zehn Dupfen aus den vergangenen vier Spielen (3:1:0, 17:11) und 19 Punkte für die Blaugelben. Das ist neben 2 Punkten Zuwachs zum letzten Jahr ein 3.Tabellenplatz für die zweitbeste Heimmannschaft. Spessart konnte am letzten Wochenende den lahmenden Vizemeister aus Jöhlingen eliminieren (3:1). Acht Spiele (0:2:6, 10:29) musste man Geduld aufbringen, um endlich mal wieder was abzufeiern. Doch wenn die Rotgrünen in der Liga bleiben wollen, dann müssen 4 Zähler Rückstand auf das rettende Ufer wettgemacht werden. Das Schlusslicht (5) steht vor einer schier unmöglichen Aufgabe. Man wird versuchen, den Bus in der Box zu parken, um den alemannischen Tor-Strudel um Reichert, Hildenbrand und Schmidt stillzulegen. Das klappte weniger gut beim letzten Gastspiel 2025, als der »Frosch« sechsmal ablegte (6:0), und ebenso wenig in dreizehn anderen Fällen (14:2:3, 76:27).

FC Viktoria
Jöhlingen

SV
Völkersbach
Neuer Trainer, neues Glück? Der Vizemeister auf Abwegen, nach dem 1:3 gegen den Letzten, TSV Spessart. Vier Pleiten in Serie (4:12) für die »Vicky«, die aktuell herumirrt, als hätte sie einen Östrogenstau im Schussbein. Nur noch 2 Punkte trennen die »Kreizköpf« vom roten Tabellenbereich, vor dem Experten warnen. Der Elfte (10) hat sein Kontingent an Punkten im Gegensatz zum letzten Jahr halbiert; der Gast aus Völkersbach dagegen gehalten (13). Die haben derzeit die Rolle des schwächsten Plus-Kameraden (+4) eingenommen. Mit dem 2:2 gegen den VfB Grötzingen stehen die »Wasen-Kicker« auf dem 8.Tabellenplatz. Vier Striche aus den letzten beiden Einsätzen (5:3). Kehren neue Besen gut gegen »Besenbinder« oder bündeln die Gäste ihren neunten Sieg gegen die Jöhlinger (11:3:8, 39:30)? Im letzten Jahr feierte der FC zweimal einen 3:1-Dreier.

SC
Neuburgweier

FV 04
Wössingen
Eine Reise an den Rhein für den dreifachen Primus aus Wössingen. Sind die »Mondspritzer« ein Kandidat für den großen Steakweck? Bei einem Spiel weniger und 3 Duppen Distanz zum Ersten ist der FV 04 ein heißes Eisen in der A-Klassen-Schmiede. Die Defensive (13) ist das große Plus der Spaßbremse, die mit 31 Torbeteiligungen (ø 3,44) eher etwas für herzschwaches Publikum ist. Die »Rebmänner« kommen als bestes Fern-Team in den Pappelweg - mit sechs Spielen ohne Niederlage (4:2:0, 12:6). Auch »Weier« grüßte einmal von der Tabellenspitze … zuletzt lief’s porös und die Burschen vom Flussufer kamen nicht über einen Punkt aus drei Spielen hinaus (0:1:2, 4:7). Dieses Malheur endete am letzten Wochenende mit einem 3:2 über die Kroaten. Die »Stromer« sind wieder da und dran … Dem Fünften (16) fehlen 4 Punkte zum Zweiten nach der Vervierfachung der Punkte des letzten Jahres (4). Man ist gewillt, ein Unentschieden vorauszusagen. Doch das ist ein Unterfangen, das beide Teams strikt ablehnten (5:0:13, 26:39). Und so kam es im letzten Jahr, dass Chow in Wössingen ein 0:0 verhinderte (0:1), während Frey ein erstes Remis in »Weier« unterband (1:0).

PS
Karlsruhe

SG
Rüppurr
Zwei der drei Rüppurrer A-Klassen-Teams im direkten Vergleich. Die heimischen »Indianer« stehen nach dem sechsten Spiel ohne einen Sieg (0:1:5, 12:20) auf einem Abstiegsplatz. Die lausigste Abwehr (31) ließ am letzten Wochenende nur zwei Gegentreffer zu - der Vierzehnte (7) unterlag dennoch am Auerbacher Mühlenweg mit 1:2. Dass sich der Knoten ausgerechnet im Derby gegen den aktuellen Spitzenreiter löst, halten wir für einen irrealen Vorgang. Die Gäste aus dem nahen Brunnenstückweg werden das Kind schaukeln und die nächsten drei Dupfen eintüten. Drei Kerzen Vorsprung auf den Zweiten bei einem Spiel mehr. Es darf nicht geschludert werden … Neun Spiele ohne Niederlage (7:2:0, 30:11) nach dem 4:2 über »BuPf« - die »Rahmbeutel« (23) machen ernst. Ein Testspiel hier am Dammerstock im Jahre 2024 brachte den Teams ein 2:2 (Keller, Baydoun - Dressler, Rousseau). Das könnte der Heimmannschaft gefallen!

VfB 04
Grötzingen

SV NK Croatia
Karlsruhe
Die einen igelten sich aus dem Souterrain heraus, während sich die anderen im selbigen einnisteten. Ein Winter im Keller - gut für den Siebenschläfer; schlecht für die Fußballmannschaft. Die Kroaten haben den schwächsten Sturm (14) und sind in der Ferne das Schlusslicht. Sieben Mal reisten die Balkan-Buben. Ertrag gab es hierfür keinen (10:28). Nach dem 2:3 in Neuburgweier sind es drei Spiele ohne Sieg (0:1:2, 4:10) und ein 13.Tabellenplatz (8). Grötzingen holte im gleichen Zeitraum 7 seiner 10 Punkte. Die beste Entourage mit einem negativen Torverhältnis (-3) erspielte am letzten Wochenende ein 2:2 in Völkersbach - der erste Punkt in der Fremde. Neun der 10 Zähler holte der »Hottscheck« (9.,10) hier im Brühl. Die Erinnerungen an den letzten und einzigen Auftritt einer kroatischen Auswahl in der Bruchwaldstraße sind gerade einmal 14 Monate alt. Damals erzielte Nullvier neun Treffer und gewann 8:1. Eigentor-Schütze Schütz plagte nach dem 6:0 das Mitleid und überwand seinen eigenen Schlussmann zum Ehrentor des Gastes. Eine humanitäre Geste, für die es andernorts das Bundesverdienstkreuz gibt.