Kreisklasse A2 Karlsruhe • Sonntag, 20.09.26
Kracher im Walzbachstadion

FV Sportfreunde
Forchheim 2

VfB 04
Grötzingen
Noch nie konnte eine Forchheimer Zweite gegen den VfB Grötzingen gewinnen (0:2:4, 8:15). Der siebte Versuch soll die Kehrtwende bringen, nachdem die »Sportis« Rückenwind aus dem Derbysieg gegen Neuburgweier erhielten (3:2). Der Zehnte ist bestes einstelliges und bestes Minus-Team (-3). Ein Tabellenplatz wie ein Fischbrötchen ohne Fisch. Sieben Jahre lang mied der VfB Fahrten zum Sportfreund. Anno 2019 gewannen die »Hottschecks« hier an der Karlsruher Straße 3:0. Mit dem neuen Plausch soll eine neue Episode fortgeführt werden, die am letzten Wochenende eingeläutet wurde. Mit dem 4:1 gegen den TSV Auerbach beendete die Welle-Gang sechs Pleiten hintereinander (8:20). Der Sargdeckel bekam erstmals wieder Zugluft. Weiterhin wird Nullvier als Vorletzter (14.) auf einem Abstiegsplatz geführt - sieben Punkte hinter dem Letztjahreswert.

FV
Ettlingenweier 2

SpG Burbach/
Pfaffenrot
Nach 180 torlosen Minuten und 0 Punkten aus zwei Spielen (0:3) finden wir die SpG Burbach/Pfaffenrot wieder im Mittelmaß der A2. Sechs Punkte hinter dem Ersten stehen die Fusionierten auf dem 5.Tabellenplatz. Die Gipfel-Influenza hat den zweifachen Spitzenreiter wieder befallen. Jetzt muss das »Kaninchen« wieder »Eber-Gene« entwickeln, um den nächsten wichtigen Schritt einzuläuten. Die Rotschwarzen benötigen unbedingt einen Drilling gegen den FV Ettlingenweier 2, um an den Wert des letzten Jahres ranzukommen (12, 14). »Weier« hat das wesentlich entspanntere Programm, denn nach einem 4:0-Kantersieg gegen die »indianische« Post steht der Zeiger auf der Neun. Neun Treffer in den letzten beiden Heimspielen (9:3) brachten dem Neunten mit 9 Punkten zwei Heimsiege und absolute Sicherheit. Die schwächste Plus-Truppe (+1) ist zudem mit einer Torbeteiligung von 39 Hütten (ø 5,57) der Feuermelder unter Hüpfburgen. In den vergangenen drei Gegeneinander reichte dem »BuPf« stets ein Treffer, ohne zu verlieren (1:1, 1:1, 0:1). Gegen den aktuellen Entertainer der A2 werden es im anstehenden Spiel wohl mehr werden müssen. Die Historie führen die Gäste an (5:5:8, 29:30).

TSV 1913
Spessart

SC
Neuburgweier
Für Durchhalteparolen ist es noch zu früh. Für Punkte wäre die Zeit überreif. Einen Zähler aus sechs Spielen … dem Letzten droht das gleiche Schicksal wie beim letzten Aufstieg. Damals folgte die sofortige Rückkehr in die B-Klasse und am Spechtwald stellt man sich die Frage: »Warum funktioniert A-Klasse nicht?« Die Antwort liegt bislang irgendwo zwischen Pfosten und Kleiderharken. Nach einer Spielpause und einem 1:5-Debakel in der Kreisstadt Ettlingen hat sich der SC Neuburgweier (5.) angemeldet. Die kennen wir als unberechenbar; torkarg (21 Torbeteiligungen, ø 3,5) und als auswärtsstark. Nach der Derby-Pleite gegen den zweiten sportfreundlichen Anzug (2:3) wird in Fernwärme investiert. Vier Fahrten ohne Panne (2:2:0, 6:3) - beim »Stromer« läuft die Lichtmaschine, wenn der Trupp bewegt wird. Elf der 14 Duelle mit dem TSV endeten mit Dreigestirnen (2:1:11, 18:47). Das letzte Gastspiel im März 25 gewann man 4:2 (Rehnig 2 - Frey 3, Haß).

TSV
Auerbach

FC Viktoria
Jöhlingen
»Wo sollst denn hingehen, Herr Kugelbax?« Der Fahrstuhl nach unten hat anscheinend kein Limit. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga stehen die Grünweißen auch eine Etage darunter auf einem Abstiegsplatz. Der kommt nicht zufällig zustande, denn nach nur einem Punkt aus vier Spielen (2:9), sechs Heimspielen ohne Sieg (0:2:4, 6:12) und 4 saisonalen Strichen ist der 13.Tabellenplatz gar nicht so außergewöhnlich. Es sollte was passieren am Mühlenweg, bevor die sportlichen Mühlen traditionell mahlen und versetzen. Die »Vicky« (6.) landete mit dem 3:2 in Bruchhausen einen BigPoint - der zweite Sieg in Folge (6:4) für die »Kreizköpf«. Damit hinkt das Tufa-Team nur noch einen Tupfen hinter dem Wert der vergangenen Saison hinterher (10/11). Ein Sieg in Karlsbad und das in den Brunnen gestürzte Kind liegt trocken am Beckenrand. Eine Wiederholung des letzten Techtelmechtels im Pneuhage-Stadion im Jahre 2021 (Kreisliga) ist erwünscht. Damals notierte man acht Hütten und einen Punkt pro Team (4:4). Das vierte Unentschieden im fünfzehnten Duell (5:4:6, 28:33).

FV Alemannia
Bruchhausen

PS
Karlsruhe
Die Konstanz bleibt der große Gegner der alemannischen »Frösche«. Nach starken Leistungen, sechs Punkten aus zwei Spielen (9:3), unterlag man 2:3 im Heimspiel gegen die »Vicky« aus Jöhlingen. Das hatte man so nicht im Konzept hinterlegt. Der Zähler auf Null; neun Punkte und Tabellenplatz sieben. Wie im letzten Jahr hat Bruchhausen nach vier Spielen drei Dreier und eine Pleite vorzuweisen. Ein Fahrplan mit Schlagloch-Abo. Damals stand PS Karlsruhe noch im B-Klassen-Jargon. Doch Spiele gegen den kommenden Hausherrn hat es in der Vergangenheit schon gegeben. Die letzte gemeinsame Saison war allerdings aus Sicht der »Südstadt« wenig lukrativ. Vierzehn Gegentreffer gab es gegen die Alemannen in 180 Minuten (6:1, 8:1, 2021/22, A2). Da bekam selbst der Anstoßpunkt Muskelkater. Ähnlich erging es dem Neuling am letzten Wochenende beim überraschend hohen 0:4 gegen die Zweite aus Ettlingenweier. Drei Pleiten hintereinander (4:10) - wir finden den »Indianer« auf Platz 12 (6) - zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt.

FV 04
Wössingen

SG
Rüppurr
Das Topspiel wird am kommenden Spieltag vom erfahrenen Stefan Schmidt geführt. Der Erste erwartet den »ewigen Zweiten«, der mit einem Drilling den Gipfel besetzen könnte. Wössingen steht verdammt überraschend da oben. Vier Siege feierten die »Rebmänner« in Serie (10:4). Ganz starke Leistung der eigentlich bescheidenen »Mondspritzer«, die dato wieder die Nummer eins in der Gemeinde sind. Sollten die Nullvierer auch den anstehenden Plausch mit dem »Rahmbeutel« erfolgreich gestalten, dann muss man die Jungs aus Walzbachtal ernst nehmen. Zwei Treffer pro Spiel reichten dem Rieberger in der letzten Saison zu 4 Punkten gegen den FV (2:2, 1:2). Zweimal gingen die Fusionierten als Triumphator aus dem Rennen mit dem FV (1:1:2, 6:7). Stets knapp gehalten … nicht am letzten Wochenende beim Derby gegen die Kroaten. Mit einem 5:0 konnte die beste Offensive (20) mit gelber Affinität (17 Verwarnungen) gewinnen und das sechste Spiel ohne Niederlage (5:1:0, 15:8) für sich anschreiben. Ist die Zeit reif, um die Wanderschuhe anzuziehen, oder bleibt’s beim Turnschuh, um die Sehenswürdigkeiten von unten zu beobachten?

SV NK Croatia
Karlsruhe

SSV 1847
Ettlingen
Sechs Gegentreffer in fünf Spielen und dann kam Völkersbach und schenkte dem »Natz« ratzfatz drei Kisten in 90 Minuten ein. Dass die Ettlinger dennoch gewannen, liegt daran, dass man viermal zuschlug (4:3) und damit das fünfte Spiel in Serie ohne Niederlage notierte (4:1:0, 18:8). Das fairste Gelage der Liga (7/0/0) steht mit 13 Duppen auf dem 3.Tabellenplatz und träumt als beste Sturmfront (20) von einer Rückkehr der Kreisstadt in die Kreisliga. Mit einem Drilling beim heimstarken Kroaten könnte man Sieger des kommenden Spieltags werden, an dem sich das Führungs-Duo in Wössingen bekämpft. Der SV NK Croatia musste mal wieder gegen den Lokalrivalen Rüppurr eine bittere Pleite einstecken (0:5). Zuhause läuft allerdings mehr als nur das Wasser. Der Fair-Letzte (19/1/1) holte alle 7 Punkte hier am Schloss und steht aktuell auf dem 11.Tabellenplatz. Auswärts Bettvorleger, daheim plötzlich Wachhund. Ein Punkt könnte dem Hausherrn helfen … nicht aber dem SSV, der hier im vorletzten Jahr 4:0 gewann, nachdem er sein Heimspiel 1:6 verlor.