150. SV 1920 Spielberg II
»Mehr Tal als Berg von Spielberg am Talberg «
26
Punkte
(0,83)
55:109
Tore
31
Spiele
Das EKG des SV Spielberg II zeigt einen gravierenden Fall im Mai, der dem »Göckler«-Clan in drei Spielen 0 Punkte und 3:25 Treffer einbrockte. Zum Abschluss der letzten Saison avancierten die Rotschwarzen nochmals zum Spätzünder, als man 9 Punkte und 19:2 Tore aus dem letzten drei Kicks einstrich. Die Karlsbader beendeten die Saison mit einem guten 7.Tabellenplatz in der B2 und konnten gute 1,46 Punkte bis zum Juni holen. Was dann bei der Oberliga-Reserve passierte, ist schleierhaft, denn die Leistungen im neuen Bereich, der B3, wirkten stellenweise skurril. Vier Punkte aus 16 Spielen (0,25 Punkte/Spiel), kein Sieg (4 Unentschieden) und massive 62 Gegentreffer für den B-Klassen-Dino, der nun am Rande zur C-Klasse sein Dasein fristet. Es müssen schon weitreichende Veränderungen am Talberg eingeleitet werden um den Doppelabstieg am Saisonende zu vermeiden.


151. SV Burbach 1964
»Wackere Windeck-Eber zeigen Zähne«
26
Punkte
(0,81)
42:88
Tore
32
Spiele
Das Geheimnis des Burbacher Fußballs in den letzten Jahren lag darin, Kräfte und Qualität im pittoresken Dörfchen zu sammeln. Das letzte Jahrzehnt war geprägt von einem Durchmarsch, begonnen in der C-Klasse bis hin zur Kreisliga. Wie lange dieses Märchen anhält, steht seit dem Jahresende auf der Probe. Erstmals mussten die »Eber« Ohrfeigen einstecken.  Ein Punkte-Durchschnitt von 0,73 Zähler pro Spiel (Januar bis Juni) konnte dezent gesteigert werden (0,88 Punkte/Spiel/August bis Dezember). Ein »Dupfen« zwischen dem 7.April und dem 19.Mai 2018 (9 Spiele) war sportlich gesehen sicherlich ein Tiefpunkt im Vereinsregister und konnte am Tag der Deutschen Einheit mit einer Spielabsage gegen den TV Spöck auf Kreisliga-Ebene noch übertroffen werden. Wer zu diesem Zeitpunkt auf einen Verbleib in der Königsliga gewettet hätte, wäre heute ein reicher Mann. Die Rotweißen fingen sich und stehen dato auf einen guten 13.Tabellenplatz. Können die Burbacher ihr Domizil gegen drohende Gewalt aus dem Tabellenkeller verteidigen, dann stünde einer weiteren Bleibe in der Liga nichts im Wege. 


152. FV Linkenheim II
»Im B-Klassen-Keller verewigt«
26
Punkte
(0,78)
36:104
Tore
33
Spiele
Totgesagte leben bekanntlich länger … als? Die SG Siemens Karlsruhe ist so ein Kunde und trotzte dem Schwarzmalertum mit dem Instandsetzen einer Reserve, während die Erste schwerfällig um den Verbleib in der B-Klasse kämpft. Hierbei zeigen die Potye-Jungs eine gute Moral, die vier Siege im ersten Halbjahr zu einem Schnitt von 0,92 Punkte nutzten. Am Ende stand ein vorletzter Tabellenplatz und der Klassenerhalt im Briefkopf. Vier Siege verhalfen dem »Werksklub« zu einem 13.Rang in der aktuellen Causa B1. Leider konnten die Burschen den vorangegangenen Schnitt nicht erreichen (0,76 Punkte/Spiel), was die SG aber nicht davon abbrachte, dreizehn Punkte zu Platz 13 umzumünzen. Offensive schmalbrüstig konnten 37 Treffer in 31 Spielen zu 0,84 Punkte übers Jahr erspielt werden. Der Klassenerhalt sollte auch im aktuellen Stelldichein das Ziel werden.

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