153. SV Spielberg 1920
»Siebenschläfer in der Göckler-Burg«
25
Punkte
(0,69)
43:82
Tore
36
Spiele
Wer im Gehöft, Talberg, den agilen »Göckler« sucht, der musste mit dem Siebenschläfer vorliebnehmen. Sieben Punkte im zweiten Halbjahr (18 Spiele) wird wohl dazu führen, dass in sieben Monaten die Episode, Oberliga, zu Ende gehen wird. Zudem muss man im beschaulichen Spielberg um den Posten, die Nummer zwei der Fächerstadt zu sein, bangen, wenn nicht gar um den Stellenwert, Karlsbads Nummer Eins zu sein. Ein Punkt pro Spiel, wie man das in den ersten 18 Spielen (Rückrunde) des Jahres fabrizierte, was dazu verhalf, den Wagen im Oberliga-Verkehr zu halten, werden in der aktuellen Lage kaum helfen. Sechzehn Punkte Abstand zum rettenden Ufer in 16 verbleibenden Spielen aufzuholen - »Hexer gesucht!« 


154. SC Schielberg II
»Wackere Dachtrofschwobe geizen nicht beim Anspiel«
24
Punkte
(0,85)
48:124
Tore
28
Spiele
Drei der letzten vier Spiele im abgelaufenen Jahr orteten die beste Schielberger Leistung im letzten Jahr. Drei Siege in Serie (2:1,3:2,2:1) - darauf mussten die Bergbewohner lange warten. Kein Lichtblick war hingegen der letzte Auftritt, aus dem keiner wurde, weil der SC II keine Mannschaft stellen konnte. Dass man in der zweiten Tabellenhälfte die Zähler pro 90 Minuten verdoppeln konnte, wiegt positiv, klingt aber logisch, denn aus den 16 Spielen die der Saison 17/18 zugeordnet wurden, entstanden 9 Punkte (ø0,56 Punkte) und grauenvolle 29:88 Gegentreffer. Ein weiteres Minus sind 10 Niederlagen zu Jahresbeginn in Serie (9:64 Tore). Mit den aktuellen 15 Punkten aus 12 Spielen (ø1,25 Punkte) erwirtschafteten die »Schwobe« jetzt schon mehr Punkte, als aus der gesamten Saison im letzten Jahr (12 Punkte)  - Mit Platz 11 sind die Rotweißen derzeit sehr zufrieden. Auch hier sollte alleine der Präsenz einer zweiten Mannschaften wegen Lob walten. 


155. SC Wettersbach
»Der Phönix im Sturzflug«
24
Punkte
(0,80)
39:51
Tore
30
Spiele
Eventuell mag man es im Lager des »Phönix« nicht mehr hören doch die Frage nach den Gründen des Fall’s gehören eben in einen Rückblick 2018. Nach gutem Start in die Landesliga folgte der Absturz (9 Punkte/14 Spiele/Rückrundenspiele 2018). Gerade einmal 0,64 Punkte pro Spiel erreichten die Kolsch-Jungs im zweiten Saisonteil. Nur einer guten Hinrunde verdankte der Rückrunden-Vorletzte den Verbleib in der Landesliga. Obendrein musste die zuvor unangefochtene Nummer Eins des Bergdorf-Fußballs die Reserve abmelden. Ein Szenario, dass bis vor wenigen Monaten als unmöglich deklariert wurde. Nun steht der SCW mit nur einer Herrenmannschaft in der Aktivität im Register - ein gefährliches Unterfangen, zumal die Tannweg-Virtuosen auf dem Relegationsplatz überwintern. Mit 0,93 Punkten konnte der Schnitt knapp gesteigert werden - die Probleme bleiben die gleichen. In der Balinger Straße muss schnellstmöglich wieder ein Fangnetz, zweite Mannschaft, installiert werden.

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