156. SSV 1847 Ettlingen II
»Dohlenatz grüßt aus der Kanalisation«
24
Punkte
(0,75)
51:86
Tore
32
Spiele
Man ist dazu geneigt zu sagen, »es kann nur besser werden«. Es könnte aber auch mit einem Abstieg in die C-Klasse enden und die fusionierte Renaissance könnte einen weiteren Nackenschlag erleben. »Obbachd Dohlenatz«. Die letzten vier Spiele mit dem unrühmlichen Höhepunkt, Spielabsage, wurden allesamt verloren (1:11 Tore). Sieben der 16 Hinrundenspiele offenbarte 0 Treffer in der Perfomance; neun lausige Punkte und eine Quote von 0,56 Punkte pro Spiel für den B3-Vizemeister 2017. Etwas besser lief’s noch zu Beginn des Jahres, als die Rocco-Rotte knapp unter einem Punkt blieb (ø0,93 Zähler(Rückrundenspiele 2018). Fünfzehn Punkte aus 16 Spielen (33:45 Tore) waren das Ergebnis dazumal. Mit 27 Punkten konnte der SSV drei Mannschaften hinter sich lassen. Was man 2018 nicht schaffte, sollte im ersten Halbjahr des neuen Almanach gelingen … zwei Siege in Serie, um schnellstmöglich den Fortbestand einer Zweiten in der Kreisstadt zu sichern. 



157. ASV 1902 Durlach
»Und ewig grüßt die Durchhalteparole«
24
Punkte
(0,75)
53:98
Tore
32
Spiele
Was wäre der ASV Durlach ohne die jährlichen Durchhalteparolen? Die Gräben zwischen Vision, »Untere Hub und hochklassigen Fußball« und der Realität, sind gewaltiger als der Grand Canyon. Jahr für Jahr muss die Markgrafenstadt, Durlach,  um den Fußball bangen, nachdem die DJK nur noch auf Jugend setzt; die SpVgg als Auemer Verein gilt. Der ASV spielte im letzten Jahr auf die Hoffnung, Abstieg und finanzielle Gesundung. Doch aktuell sieht’s doch so aus, als sollte Blauweiß durchgereicht werden ohne ein Fangnetzt gespannt zu haben (keine Zweite, keine A-Jugend, keine B-Jugend). Dabei begann das letzte Kalenderjahr furios. Sieg gegen Kirrlach (1:0); Sieg beim VfR Mannheim (4:0). Verwundert rieb man sich die Augen denn man wusste nicht, was kommen sollte. Der Triumph in Mannheim war der letzte Sieg in der Verbandsliga (10 Punkte/16 Spiele/16:35 Tore) und der Abstieg in die Landesliga war gesichert. Auch hier konnten die »Letschebacher« zu Beginn überzeugen. Inzwischen sind die Turmberg-Kicker in das pfoschdeschuss-Barometer aufgenommen worden (9 Spiele ohne Sieg) - nach der neuerlichen Schlappe gegen Niefern (2:3) ist der vorletzte Tabellenplatz die Heimat - dem hundertsten Gegentreffer 2018 knapp entgangen (98) - dem Abstiegsplatz nicht.


158. FV Liedolsheim II
»Schluss-Flaute folgt auf Anfangs-Depression«
23
Punkte
(0,74)
49:95
Tore
31
Spiele
Ein rabenschwarzes erstes Halbjahr machten eine Steigerung im zweiten Abschnitt leicht. Zwölf Niederlagen in Serie (12:43 Treffer) zum Jahresauftakt, ehe die »Eisenbahner« mit einem 4:2 den Nordwesten (17.Mai) einnahmen. Auf das erste Unentschieden mussten die Frankonen bis zum Tag der Deutschen Einheit warten (2:2 beim TSV Oberweier II).  Der Vorletzte der C4 (13.) beendete das erste Halbjahr mit 0,40 Punkten pro Spiel (6 Punkte/15 Spiele) und verdreifachte den Schnitt in den Spielen der aktuellen Runde (1,5 Punkte pro Spiel) indem 15 »Knospen« aus 13 Spielen sprossen.  Ein aufeinanderfolgendes 4:0 in Etzenrot II (16.September) und ein 5:2 gegen den SC Schielberg II (23.September) generierten die Oheim-Burschen zur besten Epoche des letzten Jahres. Nach der Winterpause geht's als Neunter der C4 weiter - nach 7 Spielen ohne Sieg (0:2.5,7:19 Tore).

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