FT Forchheim

2:0
SV Hohenwettersbach


Schwaches Spiel bei noch schwächerem Wetter, das in alle Richtungen hätte gehen können. Zu Spielbeginn waren beide Teams drauf und dran, einen Treffer zu erzielen – der aber (noch) nicht gelang. Die Gäste aus Hohenwettersbach besaßen drei, vier dicke Dinger, doch Göhringer, Meinzinger, Anusic und Jarolimek konnten das Geschoss nicht im Gebälk unterbringen. Aber auch die Freien hatten ein, zwei Freiläufe, die Keeper Mangler jedoch zunichtemachte. Die Blau-Gelben machten schlichtweg zu wenig und wurden meistens dann gefährlich, wenn Anusic über den rechten Flügel sein Tempo ausspielte. Es kam, wie es kommen musste: Leßmann überwand nach 22 Minuten mit einem Fernschuss ins untere Eck den »Hofmer« Schlussmann. Gute Ausgleichschancen für die Gäste, die an diesem Tag wohl noch bis in die Abendstunden hätten spielen können, ohne eine Hütte zu markieren.

Wer dachte, dass die Geschichte im zweiten Durchgang besser werden würde, sah sich getäuscht. Wüstes Wetter, viele Fehlpässe und hüben wie drüben kleine Möglichkeiten. Hiobsbotschaften: Goalmann Mangler und Routinier Meinzinger mussten mit Zerrungen die Piste verlassen. Auf diesem Wege wünschen wir den beiden eine schnelle und gute Genesung. Maxi Schulze musste ins Gehäuse und machte seine Sache gut. Die 66. Minute entschied das Spiel. Vorlagengeber: der junge, teilweise überforderte Schiedsrichter, der kurioserweise vom benachbarten TV Mörsch kam. »Sowas hab ich ja noch nie erlebt … haben die Einteiler die Landkarte verlegt?« Ein langer Ball, den der Gast-Tormann Schulze erlief, und den Ball vor dem heranstürmenden Stürmer sicherte. Den Ball fest in den Armen und logischerweise in der Vorwärtsbewegung aktiv, kollidierte der wesentlich gewichtigere Keeper mit dem FT-Stürmer. Eigentlich ein Freistoß für den Tormann, der an einem schnellen Abwurf gehindert wurde. Doch urplötzlich zeigte der Schiedsrichter aus Rheinstetten, in Rheinstetten, auf den Punkt und gab Elfmeter. Hier sollte man den jungen Mann anatomisch nachrüsten. Ein Elfmeter? Slapstick am Dammfeld – und nicht alle lachten. Burkart schon, denn der verwandelte furztrocken und eiskalt zur Vorentscheidung. Zwei herrliche SVH-Kopfbälle kratzte Hary von der Linie. Am Ende endete das Ding 2:0 für die »Grießbäuch«, und wieder einmal muss erwähnt werden: Wer in den letzten drei Spielen aus 25 guten Torchancen nur drei Treffer erzielt, kann keine Spiele gewinnen. Das ist nun mal so und wird immer so bleiben.




SV Hohenwettersbach • 12.04.26