Ergebnis: SV Staffort : TSV Wöschbach 0:5
In
Staffort musste der TSV am letzten Spieltag 2011 erneut auf den
erkrankten Weitzenegger in der Startformation verzichten, ebenso fehlte
die verreiste und zuletzt stark spielende Last auf der linken Seite,
hier durfte sich Reimold präsentieren. Man hatte sich vorgenommen,
das letzte Spiel vor der Winterpause erneut zu Null zu spielen, was
aber auch das Einzigste war, was an diesem Tage gelang. Ansonsten
war das TSV Spiel eher bieder, einfallslos und unter der Rubrik
„Abhaken“ einzustufen, zumindest bis Spielertrainer Bachmann die
Notbremse zog und neben zwei Jokern sich selbst einwechselte. Nur selten spielte folgende Bachmanntruppe ganz ordentlich mit: Aufstellung:
Cirtu; Pandzic, Staiger, Busch, Reimold; Uhlich, Klüglich, Schneider,
Schäfer; Ripp, Meinzer / Res.: Missal, Neff, Bachmann, Vogel
Halbzeit eins war vor allem bei offensiven Bemühungen der Blau/Weißen oftmals planlos. Ein
Flankenball der Heimelf konnte Torhüter Cirtu gerade noch so vor der
Torlinie klären. Vom TSV war wenig zu sehen, außer den Chancen von
Ripp, Meinzer, Schäfer, Busch, Uhlich, Schneider und Klüglich sowie 2
Alutreffern sprang wenig heraus bis zur 30. Minute. Glücklicherweise
konnte Schneider einen Freistoß per Kopf verwerten und Busch nach einem
Eckballgewühl nachlegen, sodass man trotz dieser Leistung mit einem
glücklichen 2:0 in die Pause ging. Auch die deutliche Halbzeitansprache von Coach Bachmann brachte nicht den gewünschten spielerischen Erfolg. Inmitten
einer Drangphase der Gastgeber fasste sich Schneider, der neben dem
blassen Klüglich in der Zentrale noch den besseren Eindruck hinterließ,
ein Herz und brachte die Murmel irgendwie aufs Tor. Nur mit Hilfe einer starken Windböe fand dieser den Weg in den Winkel und zum 3:0. Bei
ausgeglichenem Spielverlauf hatte der SV hierauf zwei gute
Möglichkeiten, welche von Staiger im Laufduell und Torhüter Cirtu im
eins gegen eins irgendwie vereitelt werden konnten. Der
Spielertrainer bewies nun erneut ein glückliches Händchen, als er neben
Vogel und Edeljoker Neff auch sich selbst ins Spiel brachte und dies
nun endlich an Fahrt aufzunehmen schien. Am Rande sei bemerkt, dass
bei den TSV Auswechslungen einige Blau/Weiße Anhänger mit rosaroten
Brillen den Erschöpften beim Verlassen des Spielfeldes lautstark
applaudierten- völlig überzogen für deren gezeigte Leistungen. Nachdem nun in der Zentrale Ruhe einkehrte, konnten die Bälle über Diese hinweg aus der Gefahrenzone befördert werden. Zwei
unkontrollierte Befreiungsschläge der Innenverteidigung erreichten Ripp
und Neff, welche auf 5:0 erhöhten und letztendlich den Endstand
herstellten. Die restlichen Spielminuten verwaltete der Coach das
Ergebnis, er wollte den Ball einfach nicht mehr hergeben. Noch Fragen?
Dann pfiff der gut leitende Schiedsrichter den Kick ab.
Bleibt
zu hoffen, dass zur Rückrunde wieder alle Mann an Board sind, denn
zuletzt passte der 2. Anzug wie Hello Kitty Socken zu Stollenschuhen.
Bis 2012.
TSV Wöschbach , 05.12.2011
|