Karlsruhe , 11.Mai 2010



           
pfoschdeschuss : Hallo Sascha, am kommenden Samstag spielt Ihr gegen die Profis vom KSC. Beim FV Malsch wird Dein Bruder Thomas als Gastspieler auflaufen. Was überwiegt mehr? Die Freude auf den KSC oder die Freude mit Deinem Bruder zusammen zu spielen?
Sascha Häßler : Ich freue mich natürlich sehr darüber, dass mein Bruder mit mir zusammen gegen den KSC spielen wird. Es freut mich aber auch, dass es nun so kurzfristig mit dem Spiel gegen den KSC geklappt hat. Das wird mit Sicherheit  für alle Beteiligten ein großes Ereignis
pfoschdeschuss : Du selbst standst ja 1991/1992 im Profikader des 1.FC Köln. Dein Bruder war zu diesem Zeitpunkt als aktueller Weltmeister bereits bei Juventus Turin. Hast Du einen besonderen Druck gespürt?
Sascha Häßler : Es war für mich damals ein enormer Druck. Überall hieß es: “Ein Häßler bleibt uns hier in Köln erhalten“.
pfoschdeschuss : Wie eng ist eigentlich der Kontakt zu Deinem Bruder?
Sascha Häßler : Mit meinem Bruder verstehe ich mich sehr gut. Leider sehen wir uns im Jahr viel zu selten; dafür telefonieren wir regelmäßig miteinander und haben uns dabei immer einiges zu erzählen.
pfoschdeschuss : Obwohl Du als gebürtiger Berliner einige Jahre in Köln warst, bist Du mittlerweile ja schon ein Urgestein beim FV Malsch. Was ist das Besondere für Dich an diesem Verein.
Sascha Häßler : Wenn man es genau nimmt, bin ich nun 14 Jahre beim FV Malsch. Ich habe hier so einiges miterlebt, wie z.B. den Bau unserer eigenen Halle, in der nun auch jährlich unser Sportfest stattfindet oder jetzt der Kabinenumbau. Vergessen darf man natürlich auch nicht den Aufstieg in die Landesliga sowie die letzten zwei Abstiege, die sehr bitter waren.
pfoschdeschuss : An welchen Mitspieler erinnerst Du Dich noch besonders gerne?
Sascha Häßler : Da gibt es keinen besonderen Spieler, den ich  hervorheben möchte.
pfoschdeschuss : Gibt es auch einen Trainer an den Du gerne zurückdenkst?
Sascha Häßler : Da gibt es tatsächlich einen. Das war mein damaliger A-Jugend Trainer beim 1.FC Köln Uwe Erkenbrecher. Ihm hatte ich damals zu verdanken, dass ich mich so prächtig entwickelt hatte.
pfoschdeschuss : Mit welchem Trainer konntest Du nicht so gut?
Sascha Häßler : Mit Wolfgang Jerat beim 1.FC Köln. Er war damals mein Amateurtrainer und hat mir etliche Steine in den Weg gelegt.
pfoschdeschuss : Nächste Saison wirst Du ja Spielertrainer beim FV Malsch II. Diese Position hattest Du ja schon mal inne, bevor Du die erste Mannschaft trainiert hast. Welche Lehren hast Du aus Deiner ersten Trainertätigkeit gezogen? Was wirst Du im Vergleich zu damals ändern?
Sascha Häßler : Ich werde nicht viel an dem ändern, was ich damals als Trainer gemacht habe. Ich bin einer der viel Wert in den spielerichen Bereich legt. Was ich natürlich sehr hoffe ist, dass der Trainingsbesuch der 2.Mannschaft im nächsten Jahr zunimmt, um wettbewerbsfähig zu sein.
pfoschdeschuss : Was macht Sascha Häßler in seiner Freizeit?
Sascha Häßler : In der Woche relaxe ich am Abend meistens, wenn kein Training ist. Ansonsten opfere ich auch viel Zeit an meinen Computer.
pfoschdeschuss : Zum Abschluss noch drei Wünsche
Sascha Häßler : Ich habe nur einen Wunsch und der ist Gesundheit!