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25.U19-Indoor Cup
des FV Linkenheim
Christensen`s
Erben siegreich |
Der
U19-Indoor-Cup des FV Linkenheim fand 1986 zum ersten Mal statt. In der
25-jährigen Geschichte dieser Veranstaltung ist mancher
Rohdiamant in den Jahren drauf zum Schmuckstückchen geworden.
Kevin Kuranyi ist wohl der bekannteste Spieler. Was wäre die
Boy-Group, Mainz 05, ohne Schürrle und Holtby? Die beiden
Neu-Nationalspieler huschten einst über das Parkett der
Realschulsporthalle Linkenheim.
Auch in diesem Jahr konnten die Herren Steidl, Stampfer und Co. wieder
namhaftes Personal nach Linkenheim locken. Der Bundesliga-Nachwuchs von
Hannover 96, 1899 Hoffenheim, 1.FC Kaiserslautern und FSV Mainz 05, die
Fohlen der 2.Liga aus dem Gestüt, Karlsruher SC, Greuther
Fürth und Union Berlin. Young Boys Bern (Schweiz),
Bröndby IF Kopenhagen und Gastgeber, FV Linkenheim,
komplettierten das Zehnerfeld.
Ein ganz spezieller Modus stellte den Fußballkenner auf die
Probe. Zwar wurden zwei Gruppen eingeteilt und dennoch spielte jede
Mannschaft gegen Jede. Alle Punkte wurden in die eigene Gruppentabelle
übernommen. In der Gruppe A waren Hoffenheim, Mainz, Berlin,
Linkenheim und Kopenhagen vertreten. Die B-Gruppe bestand aus
Karlsruhe, Bern, Hannover, Fürth und Kaiserslautern.
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Hannover
96 machte den Anfang und gewann gegen die TSG Hoffenheim 2:1. Der 1.FC
Kaiserslautern (Sieger 2009) konnte den Vorjahressieger, FSV Mainz 05,
mit 1:0 bezwingen. Für den Karlsruher SC begann der Cup
wunschgemäß. Die dänische Vertretung,
Bröndby IF Kopenhagen, konnte 1:0 bezwungen werden.
Anschließend kam der Auftritt des FV Linkenheim gegen die
Schweizer Garde, Young Boys Bern. Der Gast gewann das
Kräftemessen mit 0:4 und schob sich an die Tabellenspitze der
B-Gruppe. Greuther Fürth unterlag im letzten Spiel des
Spieltages Union Berlin 0:1. Durch die Querpartien mit der anderen
Gruppe kam es in der B-Gruppe zu einer Konstellation dass vier der
fünf Mannschaften 3 Punkte hatten. In der Gruppe A hingegen hatten vier Teams 0 Punkte.
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Hoffenheim
zeigte sich im zweiten Spiel unbeeindruckt von der Auftaktniederlage
und konterte mit einem 4:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern. Im einzigen
außerdeutschen Duell schlug Bröndby Bern 3:1.
Hannover sicherte sich mit einem 5:0 über Linkenheim die
Punkte 4 bis 6 und damit die Tabellenspitze in der Gruppe B. In zwei
weiteren Spielen sahen die Zuschauer 12 Treffer aufgeteilt auf vier
Mannschaften namens Karlsruher SC, Union Berlin, Greuther
Fürth und Mainz 05. Das 3:3 zwischen Fürth und Mainz
war für beide Mannschaften der erste Punkt, für Union
hieß der Punkt gegen den KSC, Tabellenführer in
Gruppe A (4 Pkt.).
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In einem
entscheidenden Spiel sicherte sich Bröndby IF einen wichtigen
Dreier gegen ungeschlagene Hannoveraner. Bröndby. gecoacht von
Schalkes ehemaligen Millionenstürmer, Bent Christensen, gewann
2:0 und rutschte auf Platz 3 der Gruppe A vor. Spitzenreiter blieb
Union Berlin, die die Young Boys mit 5:0 alt aussehen ließen.
Der FVL konnte beim 1:5 gegen Kaiserslautern seinen ersten Treffer
bejubeln. Der KSC und Mainz trennten sich 1:1 remis während
Hoffenheim mit einem 2:1 gegen Greuther Fürth Platz 2 der
Gruppe A einnahm.
In den vierten Spielen trafen die beiden Gruppenersten aufeinander.
Hannover, Erster der B-Gruppe, schlug Union Berlin, Erster der Gruppe
A, 3:1. Hoffenheim und Bröndby IF profitierten vom Fauxpas der
Hauptstädter und zogen vorbei. Die TSG gewann das badische
Derby gegen den KSC 2:1; Bröndby reichte ein Treffer zum
Dreier über Kaiserslautern. Mainz (3:1 über Bern) und
Fürth (6:2 über Linkenheim) feierten ihre ersten
Siege.
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Die
letzten Spiele am späten Samstag konnten die Tabellenspitzen
nicht verändern. Im einzigen torlosen Spiel am Samstag
trennten sich Bern und Hoffenheim 0:0. Glück für
Hoffenheim denn die Dänen-Auswahl aus Kopenhagen
präsentierte sich in Feierabendstimmung und verlor gegen
Fürth 2:5. Somit konnte die TSG als Spitzenreiter ins
Abendprogramm starten. Auch Hannover kam nicht über ein Remis
hinaus, trennte sich 1:1 von Mainz 05 und blieb mit 10 Punkten Erster
der B-Gruppe. Im Karlsruher Derby gewann der KSC 4:0 gegen den FV
Linkenheim und schob sich somit auf Platz 2 (Gruppe B) vor.
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Der Sonntag erwachte und mit ihm zehn tatkräftige Teams, die
um den Einzug in die Finalspiele kämpften. Im Duell der ersten
beiden Mannschaften aus der A-Staffel sahen die Zuschauer ein
Unentschieden. Hoffenheim und Bröndby trennten sich 2:2.
Ebenfalls eine Punkteteilung konnte man dem Spiel der
B-Staffel-Schlusslichter, Kaiserslautern und Bern, entnehmen (1:1).
Union Berlin sorgte für den höchsten Sieg des
Turniers. Gastgeber, Linkenheim, wurde mit 0:8 überrollt.
Hannover setzte sich gegen Fürth 0:1 durch und blieb mit 13
Punkten souveräner Spitzenreiter der B-Gruppe.
Mit
einem 3:1 über Mainz konnte sich Union Berlin an die
Tabellenspitze der A-Gruppe setzen. Bröndby IF aber nutzte
seine Chancen und reihte sich durch ein 7:0 gegen Linkenheim auf Platz
3 ein. Hoffenheim blieb mit 14 Punkten Zweiter. Ein Dreikampf um den
Gruppensieg schien sich anzubahnen. Hannover und der KSC trennten sich
1:1, somit blieben die Norddeutschen Erster (14 Pkt.); der KSC stand
mit 12 Punkten auf Platz 2.
Mit einem 4:1 über Spitzenreiter, Union Berlin, konnte
Bröndby das Tor zum Finale weit aufstoßen. Nur
Hoffenheim, durch ein 6:1 über Linkenheim, konnte BIF
übertrumpfen und setzte sich auf Rang 1 fest (Gruppe A).
Hannover holte durch ein 1:1 gegen Kaiserslautern den 15.Punkt und
konnte damit die Tabellenführung in Gruppe B beibehalten.
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Durch
ein 1:0 der Fürther gegen den KSC verspielte das Team aus dem
Wildpark die Chance auf den Gruppensieg in Gruppe B. Hannover
ließ sich diese Chance nicht nehmen und sicherte sich durch
einen 5:2 Erfolg über Bern den Gruppensieg (18 Pkt.). Im Kampf
um Platz 1 in Gruppe A trafen sich der Erste, Hoffenheim und der
Dritte, Union Berlin. Mit 0:0 trennten sich die beiden Kontrahenten was
den dänischen Vertreter, Bröndby, auf die Plattform
berief. Mit einem 3:1 nahmen Christensen`s Buben das Spiel gegen Mainz
ernst und zogen an Hoffenheim vorbei ins Halbfinale (19 Pkt.).
Im Halbfinale trafen nun die beiden Erstplatzierten der Gruppen
aufeinander. Bröndby IF hatte es mit Greuther Fürth
zu tun. Mit 4:3 setzten sich die Nordeuropäer durch und
standen im Finale. Im zweiten Treffen musste ein
Neunmeterschießen herhalten. Hannover setzte sich gegen die
TSG Hoffenheim mit 5:3 durch.
In der Schlussminute wurde der diesjährige Indoor-Cup zu
Gunsten Bröndby IF Kopenhagens entschieden. Mit 2:1 setzte sich
der dänische Vertreter gegen Hannover 96 durch.
Glückwunsch an Bent, Bröndby und an den FV Linkenheim ...
Oliver Raupp , 20.Januar 2011
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Alle
Photos wurden uns von Marvin Güngör zur
Verfügung gestellt
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