FC Südstern
Karlsruhe
FV Alemannia
Bruchhausen



Zwar unnötig – aber letztendlich nach den alten Gesetzen des Fußballs irgendwie folgerichtig, endete die Partie des FVA bei den „Sternen“ mit einem Unentschieden, denn wer seine Dinger vorne nicht macht wird bekanntlich bestraft und so war es auch am Dammerstock.

Auf schwer bespielbarem, holprigem Geläuf traf man auf einen bis in die Haarspitzen und in der ein oder anderen Aktion auch etwas darüber hinaus motivierten Gegner, dem man ansah, dass er dem FVA mit aller macht ein Bein stellen wollte. So sahen die Zuschauer bis zur Pause eine sehr zähe, von vielen Freistoßunterbrechungen geprägte Partie, in der der FVA zwar mehr Ballbesitz und auch 2 gute Chancen hatte, diese aber zunächst nicht nutzen konnte, während die Gastgeber immer wieder Nadelstiche nach vorne setzten wollten, meist aber in der Versuchsphase stecken blieben.

Moritz Hildenbrand brach mit einem herrlich verwandelten Freistoß zum 0:1 kurz vor der Pause aber den Bann, ehe wenig später Nico Reichert am besten „Südsternler“, TW Österle, scheiterte. So ging man mit einem knappen Vorsprung in die Pause und hatte danach innerhalb von 4 Minuten 3 weitere Möglichkeiten, die man aber erneut nicht nutzen konnte, ehe der Gastgeber durch Can Özer mit dem ersten Versuch in Halbzeit 2 gegen einen unsortierten FVA, der trotz Überzahl nicht klären könnte, zum 1:1 ausglich und per Konter wenig später sogar das Spiel hätte drehen können.

Danach aber zwischen Minute 64 und 68 erneut 3 gute FVA Möglichkeiten – leider ohne Ertrag, da einmal Schmidt am hervorragenden Österle scheiterte, Reichert am langen Eck vorbei zog und erneut Schmidt knapp über den Kasten köpfte. Nachdem V. Schmidt in der 72. Minute im Strafraum gefällt wurde gab Schiri Söllner zu Recht Elfmeter, Nico Reichert ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte souverän zum 1:2. Zwischen der 78. und 82. Minute erneut 3 gute FVA Chancen – leider aber wiederum ohne Ertrag. Und so kam es wie es immer kommt – vorne geht nichts mehr rein – der Gegner kommt vor und macht das Tor. So in Minute 85 - nach einem Angriff über rechts kam erneut Can Özer an den Ball und vollendete zum viel umjubelten Ausgleich.

Nach einer Ecke hatte der FVA kurz vor Ende nochmals ein Doppelchance – doch wieder fand der Ball de Weg nicht ins Tor In der Nachspielzeit dann noch eine sehr gute Freistoßgelegenheit für die Sterne – doch der Ball ging weit drüber und so stand am Ende ein 2:2, mit dem die Gastgeber naturgemäß wesentlich glücklicher waren als der FVA, der sich dieses Ergebnis aber selbst zu zu schreiben hatte und das sich der FC Südstern im wahrsten Sinne des Wortes erkämpft hatte.

Wie man sah - man ist der Gejagte und auch Teams ohne Aufstiegsambitionen wollen die ersten sein, die den FVA schlagen. Man sollte als gewarnt sein – keine Partie ist ein Selbstläufer.




FV Alemannia Bruchhausen - 20.März 23